6 Dinge über Peking

Flagge der Volksrepublik China

Wer in China unterwegs ist, sollte sich mit den Gewohnheiten von Chinesen vertraut machen. Hier die wichtigsten Punkte um gewappnet zu sein.

Einreise und Aufenthaltsdauer in China

Der Aufenthalt ohne Visum für Flugreisende mit gültigem Anschlussticket beträgt 72 Stunden. In dieser Zeit kann man sich frei in der Stadt bewegen. Der Ausgang aus dem Flughafen ist allerdings sehr missverständlich ausgeschildert, so dass ganze Wandergruppen von Touristen sich ratlos in der großen Schalterhalle bewegen. Mein Ratschlag, bring Geduld mit, das wird sich schon klären. Planloses rumgerenne macht das Ganze auch nicht besser.

Überflüssiges Gepäck

Da ich in Asien immer nur mit Handgepäck unterwegs bin, ist mein Rucksack mit 41 Litern
immer randvoll. Den mitzuschleppen macht auf so einer Städtetour keinen Spaß.
Im Untergeschoss des Flughafens gibt es eine Gepäckaufbewahrungsstelle für 24 Stunden.

Luftverschmutzung

Wird immer angesprochen, ist mir persönlich beim Atmen nicht aufgefallen. Ich fand Kuba mit den Zweitaktern echt schlimmer. Allerdings sieht man vom Tempel des Jingshan Parks die verbotene Stadt wie durch Nebel. Da muss also was dran sein. Die Amerikaner messen das stündlich in ihrer Botschaft und geben die Werte zum Leidwesen der chinesischen Regierung auf ihrer Website an. Das schwankt immer zwischen moderat bis gesundheitsgefährdend.

Verkehr

Absolute Vorsicht ist auf der Strasse geboten. Mich hat es in der ersten Stunde Sightseeing fast erwischt. Ein Großteil der Fahrzeuge sind vollkommen geräuschlose Elektroroller, die ballern an Dir vorbei ohne mit der Wimper zu zucken. Die Strasse ist teilweise zweigeteilt mit Pollern oder Zäunen. DAS IST NICHT DER GEHWEG. Hier fahren die Zweiräder und das richtig schnell.

Toiletten

Wer viel trinkt muss sich in China, genauer in Peking, keine Gedanken machen. Gefühlt gibt es hier alle hundert Meter eine öffentliche Toilette. So viel habe ich bisher noch nie gesehen.
Der Kulturschock ist aber entsprechend groß, wenn Du in so ein Häuschen kommst und ein Chinese mit runtergelassener Hose vor Dir hockt und auf den Boden kackt.
Türen oder auch Wände gibt es nicht, nur Löcher im Boden, schön nebeneinander. So kann man sich beim unterhalten auch anschauen. Sehr gewöhnungsbedürftig.

Sprache

Analphabeten orientieren sich in unseren Breitengraden an bekannten Gebäuden und anderen auffälligen Dingen. Was macht man aber in der unbekannten Fremde? Eine Tour durch Peking ist eine hilflose Reise im unbekannten Land. Kaum jemand spricht englisch und alles ist in Schriftzeichen ausgeschildert.
Zurechtfinden ist jetzt eine Kunst für sich. Selbst im Starbucks auf dem Flughafen kamen wir mit englisch nicht weiter. Lass Dir bei Sehenswürdigkeiten oder Hotelnamen das ganze in Schriftzeichen aufmalen, dann hast Du die Chance dich durchzufragen.

Mit der U-Bahn in die Stadt

Am schnellsten und dazu noch preiswert geht es unter der Erde in die große Stadt.
Der Airport Express bring einen direkt nach Donghzimen und kostet 25 Yuan.
Von da aus nimm man die Linie 2 bis Qianmen, jetzt befindest Du dich direkt am Anfang des Tiananmen Platz, hier beginnt die Tour.