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Kuba – im Osten der Insel 

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Der Westen von Kuba

– Vinales Tal
– Santa Lucia
– Cayo Justias
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Der Mittelteil von Kuba

– Playa Giron
– Cienfuego
– Trinidad
– Camagüey

– Cayo Coco
– Santa Clara
– Carbonera
– Varadero

Der Osten von Kuba

– Las Tunas
– Bayamo
– Santiago de Cuba
– Baracoa
– Guantanamo
– Banes

Las Tunas

 

Las Tunas ist die klassische Kleinstadt, in der man nicht leben möchte. Ein sogenannter Durchfahrtsort. Da wir Hunger hatten und neue Karten für den Internetzugang erwerben mussten, versuchten wir unser Glück in dieser Stadt. Und das mit den Karten ging auch ganz gut.

Essen

Im Hotel am Platz, aber nach 10 Minuten warten ohne Bedienung sind wir weiter!!

Besonderheiten in Las Tunas

Auf dem Weg nach Bayamo kommt ein großer Kreisverkehr mit einem Restaurant dort halten auch die Touristenbusse. Dort auf ein Sandwich mit Beef vorbeischauen, der Preis (5,30 CUC) hört sich erst schlimm an, aber wenn man das das Steak im Brötchen mit Käse und Tomaten bekommt ist es jeden CUC wert.

Bayamo

Sehenswertes in Bayamo

Bayamo besteht aus einer kleinen Einkaufsstraße und einem Platz, mehr gibt es hier nicht zu sehen. Das Städtchen ist beschaulich und erinnert wie viele an den Süden der USA. Direkt am Plaza San Martin gibt es den Internet-Knotenpunkt zum Einwählen.
Die meisten Sicherheitszertifikate steigen hier aber aus, so dass die Einwahl ein problematisches Unterfangen wird.

Wohnen

Villa Pupi & Villa America
Angepriesen durch den Lonely Planet suchten wir unsere Unterkunft. Die Villa Pupi liegt fußläufig zum Stadtkern in einer ruhigen Seitenstraße (wobei hier alles ruhig ist)
Auf der riesigen Terrasse hängt auch die Wäscheleine der Familie. So kann man hier sorglos seine Wäsche waschen und in der Sonne trocknen lassen. Die Wäscheklammern gibt es auf Nachfrage.
Das eigene Auto steht hier allerdings ein wenig ungünstig auf der Straße, aber das löst sich auf kubanische Art. Für 2 CUC setzt sich der Nachbar gegenüber die ganze Nacht auf die Straße und bewacht das Auto. Problem gelöst.

Besonderheiten

An bestimmten Tagen gibt es große Festivitäten auf dem Hauptplatz. Wir hatten das Glück eines Benefizkonzertes für und mit Blinden. Direkt um 21 Uhr wurde hier laut Stimmung verbreitet. Das entschädigte für das schlechte Internet.

Santiago de Cuba

Die Hauptstadt der Einbahnstraßen ist ebenso quirlig wie Havanna.
Wer sich verfährt kann stundenlang geradeaus fahren bis wieder eine Avenida kommt die in seine Richtung führt. Großstädter sind hier gerne am Verzweifeln. Ansonsten finden sich die üblichen Schlepper wie in jeder großen Stadt in Kuba.
Die Architektur ist beeindruckend und deutlich mehr intakt als die der Hauptstadt, welche Santiago de Cuba bis 1607 war.

Sehenswertes in Santiago de Cuba

Playa Siboney
Der Hausstrand von Santiago ungefähr 14 Kilometer von der Innenstadt entfernt.
Playa Siboney ist allerdings ein Steinstrand und mit ziemlich hartnäckigen Schleppern besetzt. Wer nicht alle 10 Minuten noch Kokosnuss, Mojito, Massage oder Bier angesprochen werden will, sollte ihn meiden.

Parque Cespedes

In Santiago de Cuba spielt sich das Leben rund um den Plaza Cespedes ab. Hier befindet sich das Grande Hotel und hier gibt es für uns digitale Nomaden auch Internet. Wer in oder um die Stadt eine Tour buchen möchte ist bei Cuba Tours gleich um die Ecke willkommen. Allerdings treiben sich hier auch alle Schlepper und Taxifahrer rum. Der Platz ist außerdem bei körperlich eingeschränkten Bettlern sehr beliebt.

Barcadi Museum

Vorsicht mit dem Namen, Barcadi ist der Stifter des Museums, das hat nichts mit dem Inhalt zu tun (Den findet man im Museo del la Ron). Der Inhalt dieses Hauses spiegelt das normale Leben der Kubaner zu Zeiten Morres Bacardis wieder. Hier befindet sich auch die einzige ägyptische Mumie in Kuba. Geöffnet ist es in der Zeit von 09.00 – 17.00 Uhr. Eintritt 2 CUC.

Rum Museum

Viel mehr gehaltvoller Barcadi findet sich im Museo del la Ron. Hier gibt es neben einer kleinen Kostprobe des im Hafen gebrauten Santiago de Cuba Ron die Geschichte von Havanna Club und viele Exponate der Flaschen zu sehen.
Maschinen zu Herstellung und Destillation werden erklärt und die Abläufe dargestellt. Natürlich, wie in Kuba üblich, alles auf Spanisch.

Destilierie „Santiago de Cuba“

Die Destillerie liegt direkt im Hafengelände, allerdings lohnt sich der Besuch nur wenn man ein Foto von außen machen möchte. Direkt am Haupteingang findet man den üblichen Fabrikverkauf für Touristen mit dem Versprechen des besten Preises. Allerdings haben wir keinen Unterschied festgestellt.

Cuba Car

Da der Mieter für die regelmäßige Wartung seines Leihfahrzeuges zuständig ist, mussten wir im Zeitraum von 9500 km – 10500 km eine Wartung bei einer Cuba Car Station durchführen lassen. Alles andere hat Strafen zu Folge. Die Mietstation im Grande Hotel ist bemüht und spricht englisch.

Moncada Kaserne

Am 26. Juli dem großen Nationalfeiertag fing alles an. Fidel Castro und 116 Gefolgsleute stürmten einen Tag nach dem Karneval die Moncada Kaserne um Waffen für die Revolution zu erbeuten.
Allerdings ging alles schief. Der Anschlag wird nur als Erfolg verkauft.
Die drei Teams wurden schnell aufgeklärt und bekämpft, 35 Revolutionäre starben. Ein Teil wurde sofort verhaftet und hingerichtet. Fidel Castro und seine Gruppe wurden ein paar Tage später ebenfalls verhaftet. Mit der Hinrichtung tat man sich aber schwer, da die ersten Hinrichtungen schwere Verstimmungen in der Bevölkerung ausgelöst hatten und die Machthaber darauf Rücksicht nahmen. Fidel nutzte den Prozess um sich bekannt zu machen. Zu sehen sind Fotos toter Rebellen und Ausrüstungsgegenstände der Armee.
Die Kaserne ist jetzt eine Grundschule, nur der kleinste Teil ist für Touristen geöffnet.

Wohnen

Wohnen kann man in Santiago de Cuba sehr gut bei Tanto.
Das Casa Particulares ist allerdings schwer zu finden. Am besten man bewegt sich zum Parque Cespedes und fragt dann im fünf Sterne Hotel Casa Granda.
Die Adresse ist Ave. San Carlos No.262, an der Ecke San Pedro y Santo Tomas.
Oder wenn Ihr aus dem Hotel kommt, Treppe runter immer geradeaus. Links befindet sich Cuba Tours, rechts die Kathedrale. (Ich behaupte, entgegen der Visitenkarte, das Casa ist laut Google Maps: General Lacret / Rafael P. Salcedo.
Es sind vom Hotel ca. 6 Minuten zu Fuß entgegen der Einbahnstraße.

Essen

Casa Dachterrasse
Essen im Casa geht gar nicht. Der Familie von Tanto gehört auf dem Dach nebenan ein nobles Restaurant welches er gerne empfiehlt. Aber, lieber nicht! Zum ersten war nichts von der Karte da, zum zweiten waren die Nudeln die serviert wurden für den unverschämten Preis von 8 CUC total zerkocht. Am Abend darf man sich dann auch noch von den Moskitos pisacken lassen. Alternativen hab ich leider nicht, selber schauen und bei mir kommentieren.

Taberna Bucanero Mojito

Eine interessante Wirtschaft ist auch die Taberna Bucanero. Hier gibt es den witzigsten Barkeeper in Cuba und allerlei lustige Gestalten. Am Abend kommen dann noch die Schlepper und Prostituierten hinzu. Alles in allem eine bunte Mischung, da hört man alles um sein Geld loszuwerden, vom Kindergeburtstag über Zahnspange bis kranke Eltern.

Guantanamo

Guantanamo, eher bekannt aus den Nachrichten durch den Marines Stützpunkt und dem berüchtigtem Folter Gefängnis der Amerikaner, hat deutlich mehr zu bieten als diese Schlagzeilen.
Die Stadt ist schachbrettförmig angelegt was die Orientierung stark vereinfacht.
Es ist sehr sauber und die Gebäude sind nicht so zerfallen wie in Havanna.

Sehenswertes in Guantanamo

Guantanamo Naval Base

Wer die Hoffnung hat den Amerikaner mal in Guantanamo auf den Teller zu schauen, kann das gleich vergessen. Kuba hat die Basis hermetisch abgeriegelt und einen 2-3 km Sperrstreifen um die Gegend gezogen. Alle Straßen in die Militärzone enden an Kontrollposten, die den Weg verwehren. Außerhalb ist alles mit Stacheldraht eingezäunt. Da die Basis versteckt hinter Bergen liegt gibt es leider keine Möglichkeit einen Blick zu erhaschen.

Wohnen

Casas gibt es hier genügend wenn man eine der Hauptstraßen abfährt.
Wir wohnten im roten Haus an der Sol del Prado / Aguilera. Die Damen im Haus waren sehr lustig und das Zimmer mit Schminktisch ausgestattet.
Die Ausstattung insgesamt erinnerte mehr an neureiche Russen, mit Porzellan Hunden in Originalgröße und weißen Ledersofas. Mit hoher Wahrscheinlichkeit waren wir in einem Bordell ohne Notiz davon zu nehmen. Der „große Bruder“ bewachte auch für 2 CUC über Nacht das Auto vor der Tür.

Essen

„Don Pizza“ ist alles andere als gut, die Pizza ist mit Käse überzogen und die Krabben haben jeden Geschmack nach Meer verloren. Thunfisch geht gerade noch so. Lange Wartezeit bei mäßigem Geschmack. Preiswert aber nicht empfehlenswert.

Besonderheiten

In den Abendstunden findet im Parque Marti die große Zusammenkunft statt. Ganz Guantanamo lässt sich hier in bester Abendgarderobe sehen und feiert miteinander. Kinder laufen über den Platz und spielen ohne Streit und Geschrei. Die Erwachsenen genießen den Abend oder surfen im Internet. Junge Männer versuchen Frauen anzusprechen und zu beeindrucken. Schöne Atmosphäre! Wir saßen mittendrin und genossen das sehr gute Internet.

Baracoa

Sehenswertes in Baracoa

Besonderes gibt es in Baracoa nicht. Dafür hat man außerhalb der Ortschaft auf dem Weg nach Moa die Gelegenheit allerlei Interessantes zu entdecken.

Schokoladenfabrik

Kurz nach Baracoa, quasi nach der Brücke rechts, liegt die Schokoladenfabrik des Ortes. Da wir auf einen Sonntag dort waren wurde natürlich im bestehenden Sozialismus nicht gearbeitet. Es gab auch keinen Fabrikverkauf. Schade!

Finca de Cacao

3 km nach dem Ortsausgangsschild öffnet auf der linken Seite die Finca de Cacao ihre Pforten mit einem kleinen Lehrpfad über die Verarbeitung der Kakaofrucht. das angeschlossene Restaurant verkauft nicht nur fertige Schokoladentafeln sondern serviert zum Essen auch heißen Kakao. Der Essen (Shrimps und Reis für 4,50 CUC) ist göttlich.

Wasserfall

Wer auf Wasserfälle abfährt kann an der Weggabelung zur Finca auch dem linken Weg folgen. Er führt in ein Naturreservat mit Wasserfall. Allerdings ist die Straße mit dem Auto eine Tortur, so das wie das unterfangen nach 25 min aufgegeben haben und lieber im Fluss baden gegangen sind. Fahrräder wären für die Tour die bessere Alternative.

Humboldt National Park

Auf jeden Fall eine Pause wert wenn nicht sogar einen ganzen Tag ist der Alexander von Humboldt Nationalpark. hier kann man den kleinsten Frosch der Welt bestaunen.
Die Touren gehen von der Kurztour im Boot durch die Mangroven (2h) bis zum ausgedehnten Trip durch den Dschungel (8h). Vorsicht beim Schuhwerk, beim Dschungeltrip geht es teilweise bis zum Knie ist Wasser und wieder raus. Ein Guide sollte selbstverständlich sein.

Wohnen

Direkt an der Uferpromenade gibt es Schlafmöglichkeiten in Form von Casa Particulares. Wir wählten das Lourdes Balgar am Malecon No.72, super Dachterrasse, gutes Essen und Parkplatz auf dem Grundstück vom Nachbarn.

Essen

Baracoa ist vom Essen her der beste Ort in Kuba. Die Fischgerichte sind ein Traum.
Abendessen gab es in der Casa auf der Dachterrasse mit unverbautem Blick auf das Meer. Serviert wurden ein Menü mit Salat, Garnelen, Reis und Nachtisch. (10 CUC pro Person)