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Kuba – in der Mitte der Insel 

Nach unsere Ankunft in Varadero und ein paar Tagen in Havanna zum eingewöhnen, ging unser erster Trip in das Vinales Tal und in den Westen von Kuba. Jetzt geht es wieder zurück, über Havanna fahren wir Richtung Guantanamo. Nächstes Ziel: die Schweinebucht, Trinidad und Cienfuego, die Stadt mit dem französische Flair. Immer noch in Reichweite von Havanna und Varadero wimmelt es hier nur so von Touristen, die sich für einen Tagestrip mit dem Bus ankarren lassen.

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Im Westen von Kuba

– Vinales Tal
– Santa Lucia
– Cayo Justias
– Pinar del Rio

Ab durch die Mitte

– Playa Giron
– Cienfuego
– Trinidad
– Camagüey

Der Osten von Kuba

– Las Tunas
– Bayamo
– Santiago de Cuba
– Baracoa
– Guantanamo
– Banes

Zurück nach Varadero

– Cayo Coco
– Santa Clara
– Carbonera
– Varadero

Auf dem Weg zur Schweinebucht – Parken auf der Autobahn

Die Autobahn welche sich quer durch Kuba zieht ist suer ausgebaut und absolut leer. Zum einen weil es kaum Benzin gibt, zum anderen weil der  Kubaner kein Auto kaufen kann. Alle Autos auf der Insel sind Fahrzeuge von vor der Revolution, sprich: Baujahr 1953 oder älter. Die Fahrzeuge neuerer Bauart sind der staatlichen Autovermietung für die Touristen oder dem Politbüro vorbehalten. Für die gibt es auch Benzin.

Auf dem Weg zum Playa Giron haben wir kurz auf der Autobahn angehalten um die Ruhe zu genießen. Alle 15 Minuten kommt hier vielleicht ein Auto. Was lag näher als sich mal auf eine Autobahn zu setzen und zu frühstücken.  In Deutschland nicht vorstellbar.

Krokodilfarm

Bei Playa Larga befindet sich eine Krokodilfarm, welche sich der Zucht des aussterbenden kubanischen Krokodils gewidmet hat. Die Tiere sind in verschiedenen Lebensstadien vom Baby bis ins hohe Alter. Das größte Gehege beherbergt 104 ausgewachsene Krokodile, die im See und in einer Schlammgrube leben. Vielen der Reptilien sehen aus wie Plastiken die dort hingestellt wurden. Bewegung kommt erst bei der Fütterung. Das große Erlebnis für Touristen ist mit einer Angel Fleisch in den Käfig zu halten. Je Köder ein CUC. Man glaubt gar nicht wie schnell so ein bewegungsloses Krokodil zuschnappen kann. Erschreckend!

Playa Giron – Invasion in der Schweinebucht

Kino – der Dokumentarfilm

Am größten Hotel vor Ort, was leider vollkommen russisch besetzt ist, befindet sich eine Ausstellung über die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht. Das interessante ist der Dokumentarfilm der aus Originalaufnahmen mit Untertiteln für kubanische Propagandazwecke zusammengeschnitten wurde. Der Film geht eine viertel Stunde und wird in einen extra Kinosaal vorgeführt. Wir saßen hier zu zweit.

Playa Giron – der Strand

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen die Invasion in der Schweinebucht nachzustellen und von Wasser an die kubanische Küste anzulanden. Der Strand ist schön und abseits der Hotelanlage ruhig. Wir gerieten mitten in einen Kindergeburtstag der sich mehrere hundert Meter von uns unter Palmen abspielte. das tat dem Badespaß aber keinen Abbruch.

Es gibt die Möglichkeit in einem Ressort in der Nähe für 15 CUC den ganzen Tag „all you can eat“ Buffet und Getränke zu bekommen. Das Tauchen und Schnorcheln soll dort auch empfehlenswert sein. In der Casa einfach danach fragen. Wir mussten weiter, die Zeit drängt.

Wohnen in Playa Giron

Luis aus dem Lonely Planet

Die erste Anlaufstelle war Luis aus dem Lonely Planet. Durch die Schwemme an Touristen auf Kuba sind allerdings solche Adressen sofort überlaufen, dafür bekommt man aber meist eine Empfehlung für befreundete Casas. Luis hatte das gut im Griff, er vermittelte uns gleich die Straße runter an Pepe y Lila.

 

Pepe y Lila

Also schliefen wir bei Pepe y Lila, was auch eine gute Entscheidung war. Beide waren sehr nett und das Grundstück angenehm groß, gleich mit Abstellplatz für das Auto, was in Kuba immer bewacht oder verschlossen sein muss.  Allerdings roch die Toilette unangenehm, was einen Abzug in der B Note gab.

Essen in Playa Giron

Gut und günstig geht die Abendspeisung in Playa Giron an der Hauptkreuzung im Ort, Richtung Cienfuego, an der Abzweigung zum Strand.. Hier solltest du dir nicht die Karte bringen lassen, um zu wählen. Unsere Auswahl war in mehreren Fällen nicht lieferbar, bis ich die Dame fragte was denn lieferbar wäre. Daraufhin bekamen wir Hühnerfrikassee. So funktioniert das im Sozialismus.

Cienfuego – französisches Flair

Park Martin

Der Parque José Martí gilt als der attraktivste Platz in Cienfuego.
Der Park wird unter anderem vom Teatro Tomás Terry, einem 900 Plätze fassenden Theater begrenzt. Die Kompaßscheibe markiert den Stadtkern in dem die Gründung stattfand. Ein Wermutstropfen ist die Masse der Touristenbusse die unendliche Ströme bunter Holländer und Amerikaner ausspucken.

Triumph Bogen

Im Anschluss an den Park Martin findet sich am Ende der Triumphbogen den die französischen Siedler, übrigens als einzige in Kuba, im Gedenken an die Heimat errichten ließen.

Einkaufsstraße

In der Avenida bekommt man alles was das sozialistische Herz begehrt. Also quasi das was da ist. Neben Restaurants und Souvenirgeschäften bieten örtliche Händler selbstgemachtes Kunsthandwerk an. Die Avenida 54 gilt als die Einkaufsstraße in Cienfuego.

Wohnen in Cienfuego

Unterkunft findet man in Cienfuego bei Vladimir (gesprochen: Bladimir), der Wert darauf legt kein Russe zu sein. Die Besitzer geben sich viel Mühe die Gäste zu begeistern und sind sehr herzlich. Meine Wäsche konnte ich da ohne Problem in der Waschschüssel waschen und die Familienwäscheleine benutzen. Der Hund ist allerdings nicht der schlauste, aber süß.
Jorge de la Pena, Calle 39 #1206 e/12 y 14, Pta Gorda, Cienfuego
mobil: 5343519015
email: vladimir3107@nauta.cu

Essen in Cienfuego

Hotel Jagua

Das Hotel etwas außerhalb hat zum Einen ein akzeptables Wi-Fi und die entsprechenden Zugangskarten, zum anderen kann man hier für wenig Geld am Abend ein „all you can eat“ Buffet zu sich nehmen.

Paella Restaurant

Gegenüber dem Hotel Jagua ist ein nett eingerichtetes Paella Restaurant welches jeglichen Service vermissen lässt. Nachdem wir die Karte studiert und uns entschieden hatten, wurde uns mitgeteilt, dass alle von uns gewählten Gerichte nicht verfügbar wären. Wir könnten aber etwas essen was nicht auf der Karte steht. Wir bezahlten unsere zuerst georderten Getränke und verließen den Laden.

chocolate cafe in cienfuego

Casa del Chocolate

Die Casa del Chocolate bietet leckere Pralinen und Eisschokolade zum Trinken an. Die Bedienung ist nicht die herzlichste, aber im real existierenden Sozialismus muss man schon Abstriche machen.

Rancho Luna

Auf dem Weg nach Trinidad bei Playa Rancho Luna unbedingt einen Zwischenstopp machen und den Strand und das karibische Meer genießen. Rancho Luna ist einer der Strände die mir am besten in Kuba gefallen haben.

Trinidad – Stadt der Zuckermühlen

Trinidad ist voller Touristen. Der Hype der in den Reiseführer gesetzt wird und die lokale Nähe zu Havanna, lassen die Touristen wie Horden über die Stadt hereinfallen. Ganze Busladungen von Tagesausflüglern werden aus Havanna „nur mal kurz“ angekarrt.
Die Straßen sind eng und in der damaligen Zeit nicht für Autos gebaut worden. Am besten man parkt zentral in der Stadt und geht zu Fuß.

kopfsteinpflaster in trinidad

Kopfsteinpflaster aus Boston

Besondere Beachtung verdient das Kopfsteinpflaster in den Straßen der Stadt. Reich geworden durch die Sklaven und den Anbau von Zuckerrohr haben die Einwohner den Straßenbelag aus Boston kommen lassen. Ansonsten lohnt sich ein gemächlicher Spaziergang durch die Stadt um Architektur und verschieden Märkte zu genießen. Leider trifft man an jeder Ecke Schlepper, andere Touristen und Souvenirverkäufer was das Erlebnis deutlich schmälert.

Essen und Wohnen in Trinidad

Mit über 500 Casa Particulares ist Trinidad bestens für den Touristensturm gerüstet.
Da wir zu viert waren, brauchten wir sogar zwei Doppelzimmer. Etwas anstrengender, weil anspruchsvoller aber nach 8-10 mal klopfen und nachfragen hatten wir dann doch das perfekte Casa. Hier hat man Marketing verstanden, zum Abschied bekamen wir ein Freundschaftsarmband mit der kubanischen Flagge. So konnten wir jedem erzählen wo wir übernachtet haben.

Pizza bei Jose

Gegenüber unseres Casas gab es die Pizza von Jose. Eine Offenbarung in Kuba. Natürlich mussten wir, wie immer bei guten Dingen, fast eine Stunde warten. der Laden war total überfüllt. So holten wir „take away“ und aßen auf der Dachterrasse unserer Behausung.

Valle de los Ingenios

Etwas außerhalb von Trinidad Richtung Osten findet sich noch für den Weiterreisenden das „Valle de los Ingenios“ das Tal der Zuckermühlen. In der Mitte der Ortschaft steht der Sklaventurm den man gegen eine geringe Gebühr besteigen kann. Hier gewinnt man, solange man schwindelfrei ist, einen wirklich guten Überblick über die Landschaft rund um Trinidad. Früher standen die Sklavenaufseher auf dem Turm und ließen ihre Blicke nach faulen oder flüchtenden Sklaven schweifen. Diese Zeiten sind jedoch ein Jahrhundert vorbei. Wer bis 10.30 Uhr im Tal ankommt kann mit dem Zug nach Trinidad und zurück fahren. Schöne Aussichten.

Camagüey

Wohnen in Camaguey

Dona Cecilia in der Nähe vom Busbahnhof ist ganz stark zu empfehlen. Leider nur ein Bett im Doppelzimmer, aber dafür ist die Dame des Hauses rührend um die Gäste bemüht. Bis zum Zentrum sind es zehn Minuten zu Fuß oder 3 CUC mit dem Taxi.
(Honduras #13, Chile y Argentinia, El Retiro, mobil: 53623040, mail:donacecilia@nauta.cu)

Essen

Sehr gutes Seafood hält die Taverna Santa Maria in der Innenstadt bereit. Gegenüber dem Hotel Santa Maria hat man sogar Wlan. Was für ein Luxus. wir konnten also während des Essens unsere Mails checken und sogar antworten.

Besonderheiten

Nach dem Essen haben wir uns in Camagüey ein Taxi gegönnt, ein einmaliges Erlebnis. Ein russischer Lada, komplett schwarz abgedunkelt und innen mit Neonlicht ausgeleuchtet. Als die rasante Fahrt losging ertönte dazu unglaublich furchtbare und laute Discomusik so dass man sein eigenes Wort nicht verstand. Und ab ging die wilde Ralleyfahrt durch die Gassen von Camagüey.

Die nachfolgende Städte sind auf unserer Rücktour. Wenn Du der Tour chronologisch folgen willst dann geht es jetzt hier zu den Städten im Osten.

Wenn Deine Zeit aber nur für eine Rundreise in der Mitte reicht, scrolle einfach weiter nach unten und genieße die restlichen Städte in der Mitte von Kuba!

Cayo Coco – Traumstrand mit Wind

Sehenswertes in Cayo Coco

Ohne Passkontrolle kein Einlass. Die Zufahrt geht über eine 28 km lange Mautstraße auf der vorher der Pass kontrolliert wird, so bleiben die Touristen auch wirklich unter sich.
Eine Touristenhochburg mit Luxushotels.

Cayo Coco ist wie sich der Mitteleuropäer einen karibischen Strand vorstellt. Weißer Sand, lauwarmes Wasser und ewig ins Meer laufen und immer noch nur bis zu den Knien im Wasser. Die Schattenseite sieht man auf den tollen Bildern leider nicht. Die Insel ist Kuba vorgelagert und bekommt den ganzen Wind ab. Als wir vor Ort waren pfiff der Wind in voller Stärke, gut für die Kitesurfer, schlecht für uns. Der Geräuschpegel macht selbst eine Unterhaltung auf zwei Meter mehr zu einem Schreien.
Landschaftlich ist die Insel toll. Baden war durch den Wind und das flache Wasser nicht drin.

Wohnen

Wohnen geht auf der Insel ohne Vorbuchung oder großes Portemonnaie nicht.
Günstige Hotels gibt es eins (40 CUC) und das ist nicht zu empfehlen. Alles andere kostet 200 EUR aufwärts. Die Alternative, der Campingplatz ist nur Kubaner vorbehalten.
Sehr gut wohnen lässt sich es da in Moron, ca. 30 Kilometer vor der Insel. Viele Casa Particulares und gute Restaurants.

Santa Clara und die Geschichte von Che

Sehenswertes in Santa Clara

Loma del Capiro
Schöner Aussichtspunkt um die Stadt im Ganzen zu überblicken. Mit dem Auto gut zu erreichen. Auf dem Hügel stehen, wie immer, eine Skulptur und die beiden obligatorischen Fahnen. Von da aus kann man auf dem Weg in die Stadt gleich an der Che Guevara Figur vorbei.

Estatua Che y Nino

Auf dem Weg zum Eisenbahnmuseum was eher eine Freilichtbühne ist, steht auf der linken Seite eine lebensgroße Figur des Revolutionärs. Es lohnt sich da auszusteigen und die Figur näher zu betrachten. An seiner Kleidung und in den Haaren sind verschiedene Menschen und Szenen aus seinem Leben eingearbeitet. Da gibt es vieles zu entdecken.

Che Guevara Eisenbahnmuseum

Hier stehen ein paar Eisenbahnwagen im Freien die eine Schlacht zeigen mit der das Ende der Revolution eingeleitet wurde. Che brachte hier mit einem Bulldozer einen gepanzerten Militärzug zum entgleisen und befreite damit Santa Clara als letzte Stadt auf der Insel vom Diktator Batista.

Fabrica de Tabacos

(Zigarrenmanufaktur)
Schicke Zigarrenfertigung. hier sieht man wie der Prozess in einzelne Arbeitsschritte zerlegt wurde und eine Manufaktur entstand. An langen Tischen gehen die Arbeiter ihren einzelnen Arbeitsschritten nach. Eine Führung lohnt sich. Allerdings nicht am Wochenende, da wird nur gearbeitet, ohne Touristen.

La Veguita

Der Fabrikverkauf hat aber samstags geöffnet. Die Auswahl ist standardisiert und entspricht dem gewohnten Bild in andern Geschäften. Keine besonderen Highlights insbesondere nicht beim Preis.

Che Mausoleum

Offiziell „Conjunto Escultorico Comandante Ernesto Che Guevara“ ist das Che Mausoleum ein Denkmal mit riesigem Paradeplatz. Unter der Statur des „Comandante“ ist ein Eingang zur Gedenkstätte in der seine Gebeine gebettet wurden. Diese wurden noch der gescheiterten Revolution in Bolivien aus einem Massengrab exhumiert und nach Kuba überführt. Das ewige Feuer im inneren wurde von Castro persönlich entzündet.

Wohnen

In Santa Clara fiel es uns schwerer eine Casa zu bekommen. Wir klopften ca. 2 Stunden an Türen und ließen uns Zimmer zeigen, aber nichts passte.
Entweder war es ein zu kleines Doppelbett oder direkt an der Straße mit höllischem Lärm oder einfach so runtergekommen das wir keine Lust hatten. Insgesamt merkwürdige Vermieter. Fündig wurden wir dann bei Liset. Fairer Preis (20 CUC), nette Vermieterin, guter Service. (Sra. Liset Pedraza Martin, San Isidro No.61, e/ Indepencia y Marti, tel: 0142215806, email: liset.pedraza@nauta.cu)

Besonderheiten

Die Stadt gilt als unangepasst und stylisch. Es sind auch mehr Graffiti und abgefahrene Geschäfte zu sehen als anderswo. Allerdings kein Grund länger zu bleiben. Die Touristen kommen eh alle wegen dem Che Mausoleum.

Carbonera – letzte Ausfahrt

Sehenswertes in Carbonera

Carbonera ist ein ganz kleines Dorf kurz vor der Bettenburg Varadero. Da Varadero nur aus Pauschalhotels besteht und sehr teuer ist (Touristenhochburg), haben wir noch eine Nacht vor den Toren verbracht. Gleich vor Carbonera ist auch eine Tauchbasis auf der man Schnorcheln kann, allerdings ist der Einstieg ins Meer über eine Leiter.

Wohnen

Das wohl einzige Casa vor Ort ist das von Mercedes. Sie spricht fließend englisch und kocht den Gästen das perfekte Dinner. Wir haben hier sehr gerne geschlafen.
(Casa Particulares Calle 6 No.64, Carbonera, Mantanza, mobil:52939086,
email: mercedes.gomez2014@gmail.com)

Essen

Gegessen haben wir bei Mercedes im Casa. Für 10 CUC pro Person zaubert sie uns Lobster der schon zerlegt war und nur noch gegessen werden musste. Den Rotwein gab es inklusive. Wirklich mega lecker und die beste Vorfreude auf die letzten Tage voller Entspannung in Vardero.

Varadero – Hochburg der Pauschaltouristen

Sehenswertes in Varadero

Varadero eine vorgelagerte Halbinsel im Norden Kubas ist komplett touristisch. Hier gibt es nichts zu sehen was an das authentische Kuba erinnert. Der wohl schönste Strand in Kuba ist privat aufgeteilt auf die rund 50 anwesenden all inklusiv Hotels. Echte Kubaner sieht man hier nur als Angestellte. Neben dem Strand gibt es allerdings eine hohe dichte an Shoppinggelegenheiten bevor man wieder in die Heimat fliegt.

Casa del Habano

Das Casa del Habano ist der staatliche Tabakkonzern der alle Lieferungen kubanischer Zigarren kontrolliert. Hier bekommt man alle Sorten die es so gibt. Allerdings führen alle Casas weltweit fast das identische Angebot zum fast identischen Preis. Einzig die Story, das die Zigarre direkt aus dem Ursprungsland mitgebracht wurde bleibt dem Käufer erhalten.

Case del Ron

Ein sehr gut sortiertes Fachgeschäft mit Verkostung. Die Damen dort sind sehr nett und kompetent. Die Preise allerdings leicht höher angesiedelt als im normalen Laden. Für die Standardsorten an Rum, besonders Havanna also nicht so geeignet.

Centre Commercial

Ein kleines Einkaufszentrum zwischen den beiden Melia Hotels. Hier finden sich die üblichen Kleinigkeiten und Souvenirläden. Der Supermarkt ist zu empfehlen.

Golfplatz (18 Loch)

Die Anlage ist ein Traum. Angelegt für die Familie DuPont und deren Freunde schlängelt sich die 18-Loch-Anlage quer durch den Mittelteil der Insel. Nach der Revolution wurde die Familie DuPont enteignet und der Golfplatz dem sozialistischen Gemeinwohl zugeteilt. Das Paradoxe daran ist nur das sich die kubanischen Arbeiter das Greenfee von 135 EUR auf keinen Fall leisten können. Das übersteigt deutlich jedes kubanische Einkommen. Außerdem gelten auf dem Platz die klassischen Regeln der englischen Golfclubs. Bei Geld hört eben der Sozialismus auf!

Strand

Die Strände in Varadero sind privat und gehören den all inklusive Hotels. Wer also nicht eine teure Tageskarte ergattern möchte oder sich gekonnt dazwischen schmuggelt hat leider Pech gehabt.
Durch unsere Behausung auf der Insel hatten wir allerdings das Privileg eines Privatstrandes.

Wohnen

Maison Xanadu

Wohnen direkt am Meer inklusive Golf, so kann man seine Tage in Kuba ausklingen lassen. Das Maison Xanadu wurde als Villa für die Industriellenfamilie DuPont gebaut und bei der Revolution enteignet. Die Villa besitzt eine begrenzte Anzahl Zimmer, alle mit Meerblick. Wichtig ist diese bereit vorher zu buchen da es auch über ein deutsches Reisebüro deutlich günstiger ist. Der Lonely Planet beziffert die Übernachtung mit 240 CUC. Wir haben deutlich weniger bezahlt und waren dreimal golfen, was komplett in der Übernachtung enthalten ist. Inklusive Bags und GolfCar. Ebenfalls gebucht hatten wir Halbpension, also Frühstück und Abendessen a la Carte. Unvergleichlich!