Phnom Penh, die Hauptstadt

Phnom Penh gilt mit 1,5 Millionen Einwohnern als wirtschaftliches Zentrum von Kambodscha.
Interessant ist das es in der Hauptstadt keine Busse oder Bahnen fahren, die Fortbewegung findet ausschließlich über Taxi, Motorbike, Tuk Tuk oder Fahradtaxi statt.

Ankunft

Nach 6 Stunden Flussfahrt mit strahlender Sonne ist man dann bei der Ankunft vor Ort auch ordentlich geschafft. Ein ziemlich teures aber durchaus nettes Cafe liegt direkt am Anlegesteg an der Rue 102. Kaffee und Frappes für 2-4 Dollar, sowie Sandwiches sind der Hammer.

Hotel

Beim dem Hotel kann ich für Phnom Penh leider keine Empfehlung geben. In dem Hostel / Guesthouse „Me Mates Place“ wo wir unterkamen war es ziemlich dreckig und bei Suchen meiner Badelatschen entdeckte ich unter dem Bett ein Kondom. Für 15 Dollar die Nacht erwarte ich nicht das Ritz, aber grundlegende Sauberkeit darf gerne genossen werden. Hier fehlte diese einfach, genauso wie ein Fenster.

Wat Phnom

Der Tempel wurde einer Legende zufolge von einer wohlhabenden Frau errichtet die mehrere Buddha Statuen, nach einer großen Flutwelle, am Fluss gefunden hatte.
Der 27 Meter hohe Hügel auf dem der Tempel steht macht es auch zum höchsten religiösen Bauwerk der Stadt. Touristen zahlen, wie immer, Eintritt. Den Standardpreis aller Standardpreise in Phnom Penh 1 Dollar pro Person.
Im Tempel werden Buddha Figuren aus aller Welt ausgestellt, so dass es Buddhas in jeglicher Form Farbe und Größe im Tempel gibt.
Hinter dem Schrein steht noch ein kleiner chinesischer Tempel mit drei Raubtieren davor die Eier und Speck in den Mund gelegt bekommen.
Nach dem Besuch des Hügels lohnt sich noch eine Rundgang am Fuße, entlang des Zaunes.

Unabhängigkeitsdenkmal (Independence Monument)

Das Denkmal steht, wie so viele in dieser Welt. mitten in einen Kreisverkehr. Da keine Unterführung auf diesen Platz führt steht es Neugierigen frei sich wagemutig durch den Verkehr zu zwängen. 1962 errichtet ehrt es die Gefallenen und erinnert an die Unabhängigkeit Kambodschas von Frankreich. Besonders reizvoll ist die Beleuchtung bei Nacht. Direkt dahinter trifft sich die Jugend der Stadt zum chillen und Musik hören auf der Wiese.

Dinge die noch empfehlenswert sind, wir aber zeitlich nicht geschafft haben:

  • Central Market (Phsar Thmey)
  • Königspalast mit Silberpagode
  • Nationalmuseum (National Museum of Cambodia)
  • Tuol-Sleng-Genozid-Museum
  • Killing Fields Choeung Ek