Pinar del Rio

Wer nach Pinar del Rio mit dem Auto reinfährt hat kann sich des Gefühls nicht erwehren,
eine Kleinstadt im Süden der USA zu betreten. Niedrige Holzhäuser, breite Straßen, dunkelhäutige Menschen. Alles scheint hier langsamer, gemütlicher, ruhiger anzugehen.

In der Stadt

Da wir schon in der Dunkelheit von Cayo Jutias ankamen war von den eigentlichen Sehenswürdigkeiten nicht viel zu sehen. Bei der Suche nach einer Casa Particulares verfolgte uns ein Radfahrer über mehrere Kreuzungen. Als er uns endlich atemlos eingeholt hatte stellte er sich als Geschäftsführer des „El Naranjo“ vor, einem Restaurant mit Zimmervermietung.

Unser Hotel

Wir folgten ihm und wurden positiv überrascht. Erst dachten wir an einen Schlepper der seine Provision für ahnungslose Touristen abgreifen wollte, aber im Restaurant kümmerte er sich großartig um alle Formalitäten.

Unser Auto hatten wir in der Einfahrt abgestellt die hinter uns verschlossen wurde.

Das Zimmer war super und als wir einen Stöpsel für das Waschbecken vermissten (wir mussten unsere Klamotten mal wieder waschen) baute uns der Haustechniker einen aus Knetmasse den er in den Ausguss stopfte. Perfekt!
Das Frühstück war langweilig wie immer, aber reichlich. Das Personal sichtlich bemüht.

Und so verließen wir Pinar del Rio Richtung Havanna in den frühen Morgenstunden um nach Playa Giron zu fahren. Eine ziemliche Tagestour mit dem Auto.