Santa Clara ist auch ein bedeutendes Bildungszentrum. Die Universidad Central „Marta Abreu“ de Las Villas, eine der renommiertesten Universitäten des Landes, befindet sich hier und bietet eine breite Palette an Studiengängen an. Die Stadt ist bekannt für ihre lebendige Kulturszene, mit zahlreichen Theatern, Kinos und kulturellen Veranstaltungen, die das ganze Jahr über stattfinden.
Wirtschaftlich gesehen spielt Santa Clara eine wichtige Rolle in der Landwirtschaft der Region, mit einem besonderen Fokus auf den Anbau von Zuckerrohr, Tabak und Kaffee. Die Stadt hat sich auch in den letzten Jahren als aufstrebendes Zentrum für den Tourismus etabliert, wobei historische Sehenswürdigkeiten, kulturelle Veranstaltungen und die freundliche Atmosphäre der Stadt die Hauptattraktionen darstellen.
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Hostels und Hotels in Santa Clara
Wie immer gibt es keine Buchungsmöglichkeiten in Kuba über Agoda oder Booking.com. Halte nach dem Anker auf der Tür Ausschau und buche vor Ort.

Entweder war es ein zu kleines Doppelbett oder direkt an der Straße mit höllischem Lärm oder einfach so runtergekommen das wir keine Lust hatten. Insgesamt merkwürdige Vermieter. Fündig wurden wir dann bei Liset. Fairer Preis (20 CUC), nette Vermieterin, guter Service. (Sra. Liset Pedraza Martin, San Isidro No.61, e/ Indepencia y Marti, tel: 0142215806, email: liset.pedraza@nauta.cu)
Sehenswürdigkeiten Santa Clara
Die Stadt gilt als unangepasst und stylisch. Es sind auch mehr Graffiti und abgefahrene Geschäfte zu sehen als anderswo. Allerdings kein Grund, länger zu bleiben. Die Touristen kommen eh alle wegen des Che Mausoleum.

Loma del Capiro
Schöner Aussichtspunkt, um die Stadt im Ganzen zu überblicken. Mit dem Auto gut zu erreichen. Auf dem Hügel stehen, wie immer, eine Skulptur und die beiden obligatorischen Fahnen. Von da aus kann man auf dem Weg in die Stadt gleich an der Che Guevara Figur vorbei.

Estatua Che y Nino
Auf dem Weg zum Eisenbahnmuseum, was eher eine Freilichtbühne ist, steht auf der linken Seite eine lebensgroße Figur des Revolutionärs. Es lohnt sich, da auszusteigen und die Figur näher zu betrachten. An seiner Kleidung und in den Haaren sind verschiedene Menschen und Szenen aus seinem Leben eingearbeitet. Da gibt es vieles zu entdecken.

Che Guevara Eisenbahnmuseum
Hier stehen ein paar Eisenbahnwagen im Freien, die eine Schlacht zeigen, mit der das Ende der Revolution eingeleitet wurde. Che brachte hier mit einem Bulldozer einen gepanzerten Militärzug zum Entgleisen und befreite damit Santa Clara als letzte Stadt auf der Insel vom Diktator Batista.

Che Mausoleum
Offiziell „Conjunto Escultorico Comandante Ernesto Che Guevara“ ist das Che Mausoleum ein Denkmal mit riesigem Paradeplatz. Unter der Statur des „Comandante“ ist ein Eingang zur Gedenkstätte in der seine Gebeine gebettet wurden. Diese wurden noch der gescheiterten Revolution in Bolivien aus einem Massengrab exhumiert und nach Kuba überführt. Das ewige Feuer im inneren wurde von Castro persönlich entzündet.

Fabrica de Tabacos
(Zigarrenmanufaktur)
Schicke Zigarrenfertigung. hier sieht man wie der Prozess in einzelne Arbeitsschritte zerlegt wurde und eine Manufaktur entstand. An langen Tischen gehen die Arbeiter ihren einzelnen Arbeitsschritten nach. Eine Führung lohnt sich. Allerdings nicht am Wochenende, da wird nur gearbeitet, ohne Touristen.

La Veguita
Der Fabrikverkauf hat aber samstags geöffnet. Die Auswahl ist standardisiert und entspricht dem gewohnten Bild in andern Geschäften. Keine besonderen Highlights, insbesondere nicht beim Preis.
Carbonera – letzte Ausfahrt
Carbonera ist ein ganz kleines Dorf, kurz vor der Bettenburg Varadero. Da Varadero nur aus Pauschalhotels besteht und sehr teuer ist (Touristenhochburg), haben wir noch eine Nacht vor den Toren verbracht. Gleich vor Carbonera ist auch eine Tauchbasis, auf der man Schnorcheln kann, allerdings ist der Einstieg ins Meer über eine Leiter.

Wohnen
Das wohl einzige Casa Particulares vor den Toren von Varadero, die wir finden konnten, war das von Mercedes. Sie spricht fließend Englisch und kocht den Gästen das perfekte Dinner. Wir haben hier sehr gerne geschlafen, auch wenn es nur ein sehr kurzer Stop am Abend war. Glücklicherweise hatte das Haus auch gleich eine Einfahrt, wo wir das Auto sicher einschließen konnten. Alles bestens.
(Casa Particulares Calle 6 No.64, Carbonera, Mantanza, mobil:52939086,
email: mercedes.gomez2014@gmail.com)

Essen im Casa
Da wir weder angemeldet noch frühzeitig da waren, gab es nichts zu Abendessen. Mercedes ging daraufhin mit uns einkaufen und ließ uns aussuchen, was wir essen wollen. Im armen Kuba gibt es kaum westliche Konserven, dafür aber Fisch. Und so zauberte sie uns für 10 CUC pro Person frischen Lobster zum Abendbrot, der schon zerlegt war und nur noch gegessen werden musste. Den Rotwein gab es inklusive. Wirklich mega lecker und die beste Vorfreude auf die letzten Tage voller Entspannung in Varadero.