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Mexiko City ist eine sehr schöne, wenn auch große Stadt. Mit 22 Millionen Einwohnern gehört der Ballungstraum zu den größten der Erde. Anders als in Asien wie beispielsweise Bangkok oder Tokio sollte Du nicht so unbeschwert durch die Straßen laufen, Ein wenig Vorsicht ist hier schon geboten. ich hatte das Glück das eine Freundin hier in der Stadt studiert und mir erste Tipps für Expats geben konnte. Für eine Wohnung sind die Gegenden um Condesa, Polanco und Roma Norte sehr gut, wenn auch ein wenig teurer. Möchtest Du außerhalb der City mit Expats wohnen empfehle ich Dir Coyoacan.

Anfahrt nach Mexiko City

Mexiko City – Vom Flughafen in die Stadt

Viva Mexico. Hier gibt es Uber. Während in vielen Ländern die App in letzter Zeit gelitten hat, funktioniert das Beförderungssystem hier großartig. Am Flughafen ist schon der Terminal voreingestellt (Ankunft Terminal 1) und im zweiten Step das Gate. Wichtig zu wissen: Die App spricht von Gate, der Flughafen von Tür (Puerta). Das ist das Selbe, Gate 6 ist Puerta 6. Der Preis kann aber stark schwanken, Zuerst hatte ich 219 Pesos und beim zweitem Mal, 3 Minuten waren es 160 Pesos. Der Preis ändert sich im Minuten Takt. Also ruhig zweimal die Strecke aufrufen.

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AirBnB by Marco

Unsere erste Wohnung bezogen wir in der Salamaca 52 bei Marco. Das AirBnB ist zentral zu den meisten Sehenswürdigkeiten und die Wohngegend in Roma Norte ist super. Gleich vor der Tür beginnt die Taco Meile auf der den ganzen Tag gegrillt und gebraten wird. Die zwei Schlafzimmer und zwei Bäder befinden sich im 10 Stock und gestatten einen hervorragenden Ausblick auf die Stadt. Solltest Du das erste Mal bei AirBnB buchen, habe ich hier noch ein Startguthaben für Dich.

AirBnB beim Jaguar Box Club

Die Wohnung mit zwei Schlafzimmern in San Rafael war der Hammer. Regendusche, großer Balkon und Parkett. Da hier nachts auch gerne mal 2-3 Grad werden können, sind Kacheln auf dem Fußboden nicht die ideale Lösung. Zum Apartment gehört noch ein privater Dachgarten mit direkter Sonne und ein Fitnesscenter was aber den Namen nicht wirklich verdient. Fahrrad. Laufbänder und ein paar Kettleballs. Bis auf das Fitnesscenter würde ich die Übernachtung bei Antonio uneingeschränkt empfehlen.

Sehenswürdigkeiten in Mexiko City

Altstadt Mexiko City

Die Innenstadt ist wirklich eine Tour wert. Vermeide Guerro oberhalb der Kirche, diese Gegend gilt als eine der gefährlichsten In der Stadt.

Church of San Hipolito

Als Tenochtitlán, die Hauptstadt des Aztekenreiches erobert wurde , befahl Hernann Cortes (der Chef des spanischen Expeditionskorps) die Errichtung einer Einsiedlerei zum Gedenken der Opfer des Massakers von 1520. In den anliegenden Räumen kam es 1563 zur Gründung des ersten Krankenhauses, das von der ersten mexikanischen Bruderschaft, den Hermanos de la Caridad geleitet wurde. Schließlich wurde es 1892 als Kirche an die Claretiner übergeben und umgebaut. In den Räumen der Kirche befindet sich auch „Rosendo Olleta“ die einzige kostenlose Taubstummen Schule in ganz Mexiko, die durch Spenden und die Katholische Kirche finanziert wird. San Hipolito gilt als der Schutzheilige der Hauptstadt

Chinatown

Wer ein richtiges Chinatown kennt,  wie etwa Bangkok oder Manila kann über die kleine Straße in Mexiko City nur schmunzeln. Hier versuchen auch Mexikaner asiatisches Essen an die Touristen zu verkaufen. Die Dumplings sind zwar gut aber das Chinatown Feeling wollte nicht so richtig eintreten. Sagen wir: Man war bemüht.

Palacio de Bellas Artes

Nach der Zerstörung des Nationaltheaters wurde mit dem Bau des Palastes der schönen Künste begonnen. Das Bauwerk besteht zu großen Teilen aus Mamor und versinkt durch das enorme Gewicht langsam im sumpfigen Boden. der Name ist aber durchaus ernst zu nehmen, das Gebaäude ist eine Multifunktionshalle und beherbergt das nationale Sinfonieorchester, die Nationale Theatergesellschaft, die Nationale Operngesellschaft und die Nationale Tanzkompanie. Highlight ist der Große Schauspielsaal in dem 1900 Personen Platz finden.

Torro Latinoamericana (Mirador Torre Latino)

Der Name des Towers geht auf den Erbauer die Versicherungsgesellschaft La Latinoamericana, Seguros, S.A., zurück. Das erste Hochhaus Lateinamerikas war bis 1972 auch das höchste Gebäude in Mexiko City. Wenn Du den Ausblick genießen möchtest kannst Du für 150 MXN pro Person die 44 Stockwerke bis unter die Antenne fahren. Der Ausblick ist großartig und in 181 Metern ist die Luft auch deutlich besser als am Boden. Vielleicht noch wissenswert wenn Du oben stehst: der Tower hat die beiden Erdbeben von 1957 und 1985 völlig unbeschadet überstanden und dafür auch einen Preis von der Vereinigung der Ingenieure bekommen.

Kathedrale von Mexiko-Stadt

Mitten im Zentrum steht die Kathedrale von Mexiko Stadt, die größte und auch älteste in Amerika. Die Spanien brauchten allerdings, wie für die Sagrada Familia in Barcelona, Ewigkeiten  für die Fertigstellung. Grundsteinlegung war 1524 vom Chef des Expeditionskorps Hernan Cortes, danach dauerte es bis 1667 bis zur Fertigstellung und Weihe. Die Kathedrale sackt durch den sumpfigen Boden stark ab und musste in den letzten Jahren durch unterirdische Stabilisierung im Lot gehalten werden. der Innenraum ist sehr beeindruckend. Hier habe ich auch das erste Mal gleich zwei Orgeln gesehen, warum auch immer.

Plaza de la Constitución

Die Geschichte des Zocalo wie der Platz umgangssprachlich genannt wird geht auf die Legende zurück das zu Anfang des mexikanischen Unabhängigkeitskrieges auf dem Platz nicht mehr zurückblieb als der Sockel eines Denkmal an den spanischen König. Der Zocalo gehört weltweit zu den größten innerstädtischen Plätzen und symbolisiert die Mitte von Mexiko City. Begrenzt wird der Platz vom Präsidentenpalast, der Kathedrale, dem Rathaus und dem Stadtparlament.

Chapultepec Park

Altar a la Patria

Das Denkmal der jungen Helden wie es auch genannt wird berichtet über die Verteidigung der Burg Chapultepec im mexikanisch-amerikanischen Krieg. Die Militärkadetten verteidigten trotz Unterzahl die Burg gegen den überlegenen Feind und fanden dabei den Tod. Der Letzte von ihnen hüllte sich in die mexikanische Flagge und sprang mit ihr von der Burg, damit sie nicht in die Hände des Feindes fiele. Den sechs Kadetten von denen der jüngste 13 Jahre alt war, wurde dies Denkmal am Ende der Paseo Reforma gewidmet. Die Asche eines jeden Kadetten befindet sich in einer Urne, die in jeweils einer der 6 Säulen verbaut wurde.

Schloss Chapultepec

1784 ließ der Vizekönig von Neuspanien hier seinen Sommersitz errichten, welcher dann 1833 in eine Militärakademie umgewandelt wurde. Die Verteidigung diese Akademie während des mexikanischen-amerikanischen Krieges, ging tief in das Geschichtsbewusstsein des mexikanischen Volkes ein. Schließlich ließ Kaiser Maximilian aus dem Haus Habsburg-Lothringen 1864 das Schloss als kaiserliche Residenz umbauen. Um besser ins Zentrum zu gelangen erbaute er eine schnurgerade Straße dorthin, die Paseo de Reforma. Heute beherbergt das Schloss das Museum National, was leider während Corona geschlossen war.

Canadian Totem

Mitten im Park, etwas außerhalb des Wegnetzes steht ein original kanadischer Totempfahl auf der Wiese. Das 11 Meter hohe Totem mit einem Tunderbird am Ende wurde 1962 von der kanadischen Regierung zum 150. Jubiläum der Unabhängigkeit Mexikos gespendet. Hergestellt wurde die Skulptur von Künstlers des Stammes der Kwakwaka’wakw-Nation, einen Volk aus der Provinz British Columbia. 2014  wurde der Pfahl rekonstruiert.

Fountain of Nezahualcoyotl

Tief im Park befindet sich der Brunnen des Nezahualcoyotl. Das gigantische Projekt breitet sich auf einer Fläche von 1250 qm aus und erzählt in seinen Reliefen die Geschichte Mexikos und der Azteken. Die in Stein gemeißelte Geschichte handelt von Eroberung, Geburt, Tod und Untergang.

CDMX Letras

Ein guter Selfie Point sind die CDMX Letras mitten im Park. Es gibt die Skulpturen an mehreren Stellen in der Stadt, wenn Du die Augen offen hältst. Wenn Du es etwas romantischer brauchst ist am See dahinter auch ein Bootsverleih um eine kleine Runde zu drehen und die Landschaft zu genießen.

entlang der Paseo Reforma

El Ángel de la Independencia

Die Goldelse, wie wir Berliner sagen würden, war leider durch Feministinnen beschädigt worden und wegen der Restaurationsarbeiten eingerüstet. Ich wäre gerne die 200 Stufen bis zur Aussichtplattform hochgestiegen. Interessant ist der „Kreisverkehr“, der wird durch Polizei und Ampel geregelt und geht in beide Richtungen. Die 36 Meter hohe Säule wurde 1910 zum 100. Unabhängigkeitstag eingeweiht und 1957 erneut rekonstruiert, nachdem der Engel bei Erdbeben vom Sockel stürzte und zerbrach.

Fuente de La Diana Cazadora

Der Brunnen, an einem der vielen Kreisverkehre auf der Paseo del Reforma hat eine vielseitige Geschichte hinter sich. Durch verschiedene staatliche Initiativen zur Verschönerung der Stadt entstand nach abstimmung der Brunnen mit „Diana der Jägerin“ aus der griechischen Mythologie. Das Modell dafür eine Bekannte der Künstlergruppe stand nackt ohne Bezahlung Modell, mit der Bedingung der Anonymität ihrer Person. Durch verschiedene Bürgerinitiativen und Proteste christlicher Bewegungen wurde Jahre später der Figur eine Bronzeschürze umgelegt um die Nacktheit zu verbannen. Als diese schließlich abgenommen wurden verblieben unschöne Schweißnähte, also wurde die Figur ausgetauscht. Seit 1967 steht jetzt wieder eine nackte Diana auf dem Paseo del Reforma.

Monumento a la Revolución

Ursprünglich wurden 17.000 Stahlpfähle für das neue Abgeordneten in den sumpfigen Boden gerammt. Das Mamuutprojekt wurde aber durch diverse Streitigkeiten kaum begonnen und  wurde schon verworfen. So ging die Zeit dahin und die Stahlpfähle rosteten. 1933 kam dann der Beschluss hier ein Mahnmal für die Revolution zu bauen und am 4.02. 1936 wurden zusätzliche Grabkammern errichtet, um die Asche verschiedener Revolutionäre aufzunehmen. Heute ist das Mahnmal und Mausoleum für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Fahrstul fährt für 150 MXN direkt in die Kuppel und von da aus kannst Du über extrem enge Leitern bis auf die Spitze steigen.

Sitzgelegenheiten

Essen und Trinken in Mexiko City

SONORA Street Food

Streetfood in einem Restaurant ist natürlich Quatsch. Das hier servierte Essen hat nicht im entferntesten etwas mit Streetfood zu tun. Dafür ist das, was hier serviert wird ordentlich lecker. Google findest das auch und vergibt in seinen Rezensionen 4,9 von 5 Sternen. Wenn es nicht so unglaublich außerhalb jeder unserer Aktivitäten gewesen wäre, hätte ich gerne ein zweites Mal dort gegessen. Vorsicht beim Fußweg: Unser Ausgangspunkt war das Zentrum so das wir unwissentlich durch Doctores gelaufen sind, das sollte man am Abend als Europäer unbedingt meiden.

Cassava Roots Reforma

Ein klassischer Bubble Tea Laden nahe dem El Ángel de la Independencia. Neben den fruchtigen Sorten die extrem viel Zucker enthalten können gibt es auch eine Detox Linie mit oder ohne Bubble und fruchtige Mischungen als Ananas oder Kokos. Mit persönlicher Fall war es nicht da ich mit den Erwartungen aus Asien an den Stand gekommen bin. Die hier gemixten Getränke sind aber mit den bekannten aus Südostasien speziell Bangkok nicht vergleichbar.

Jardín Chapultepec

Ein sehr schönes Cafe im Hinterhof mit Garten. Von außen gut zu sehen und im inneren sehr ruhig lässt es sich hier mit schnellem Internet und Bänken entspannt arbeiten. Die Kaffeespezialitäten sind lecker und das Personal spricht teilweise englisch.

Museo Soumaya

Mitten in Polanco einem der sichersten und wohlhabendsten Viertel im Mexiko Stadt steht diese architektonische Meisterleistung. Komplett mit silbernen Quadern überzogen ist das Museum für moderne Kunst ein Blickfang. Der Milliardär Carlos Slim baute das Museum 2011 um seine umfangreiche Sammlung europäischer Meister unterzubringen und öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Der Name des Gebäude widmete er seiner verstorbenen Frau Soumaya.

Die Innenarchitektur ist genauso spektakulär wie die Außenfassade. Ein Rundgang führt durch die vier Stockwerke, in denen sich neben den alten Meistern, eine Sammlung von alten Telefonen, geschnitzten Elefantenstoßzähnen, Musikinstrumente und Abspielgeräte, sowie die weltweit größte Skulpturensammlung von Rodin befindet.

Die Gemälde von Monet, Dali, Renoir, Picasso, van Gogh, Miro und Degas in dem Museum werden auf mehr als 700 Millionen Euro geschätzt.

Xochimilco – die schwimmenden Gärten der Hauptstadt

schwimming gardens

Eines der berühmtesten und beliebtesten Ausflugsziele für Touristen und auch Hauptstädter sind die schwimmenden Gärten im Süden von Mexiko City. Einst eine eigenständige Aztekenstadt, die komplett mit schwimmenden Plattformen auf einem See entstand, ist Xochimilco heute der Vergnügungsort wo die Jugend sich mit Barken durch die Kanäle fahren lässt um Ummengen an Alkohol zu konsumieren. Ähnlich den Floating Markets in Thailand kapern auch hier Händler die Partyboote um längsseits ihre Waren anzubieten. Neben den klassischen Esswaren und Alkohol werden nebenher auch Bonsaibäume und Skulpturen unter die Leute gebracht. Auf manchen Booten fahren Mariachi Bands, die bei Bedarf anlegen und eine Weile das Partyboot begleiten. Je Song werden dann 150 MXN fällig. Alles in allem ist es ein Tagesspektakel das gute 5 Stunden in Anspruch nimmt und für jeden Touristen ein einmaliges Erlebnis darstellt.

mariachi band
mexiko barken
mexiko bonsai

mehr Highlights in Mexiko City

  • 3D Museum
  • We Work Co-Working
  • Foltermuseum
  • Museum der Inquisition
  • Palacio de Correos
  • Isla de las Muñecas
  • Frida Kahlo Museum
  • Teotihuacán
  • Chuerria EL MORO