Ein Spaziergang durch die Altstadt führt vorbei am Basler Münster, einem gotischen Wahrzeichen mit roten Sandsteinmauern und bunten Ziegeln, von dessen Türmen sich ein herrlicher Blick über Stadt und Rhein eröffnet. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich das Rathaus, ein leuchtend rotes Gebäude mit prächtigen Fresken, das den Marktplatz dominiert.
Doch Basel ist weit mehr als nur Geschichte. Die Stadt gilt als kulturelles Zentrum der Schweiz und ist Heimat weltbekannter Museen wie der Fondation Beyeler, dem Kunstmuseum Basel oder dem Tinguely-Museum, die mit herausragenden Sammlungen und moderner Architektur beeindrucken. Auch die Art Basel, eine der bedeutendsten Kunstmessen der Welt, lockt jedes Jahr Besucher aus aller Herren Länder.
Nicht zu vergessen ist der Rhein, der das Stadtleben prägt: Im Sommer verwandelt er sich in ein erfrischendes Badeparadies, wenn Einheimische und Besucher mit den typischen “Wickelfischen” flussabwärts treiben. Zahlreiche Brücken verbinden die beiden Ufer und bieten eindrucksvolle Fotomotive, insbesondere die Mittlere Brücke, die älteste Rheinquerung der Stadt.
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Anreise nach Basel
Mit dem Flixtrain von Berlin
Die Anreise aus der Hauptstadt ist nicht nur preiswert, sondern auch denkbar einfach. Mit nur 11 Haltestellen dazwischen erreichst Du Basel mit dem FlixTrain in knappen 8 Stunden ohne einmal aufstehen zu müssen. Eigentlich täglich verlässt der Flix10 um 11:28 Uhr den Hauptbahnhof. Preislich liegt das Ticket inklusive der Sitzplatzreservierung bei 30-55 Euro je nach Auslastung oder Kurzfristigkeit. Ich habe auf der Fahrt einfach gearbeitet. Steckdosen und Internet sind inklusive, wenn auch nicht flächendeckend.
Fortbewegung in Basel
ÖPNV für Alle
Die Schweiz hat eine sehr einfache Art, Dinge zu regeln. In diesem Fall die Beförderung der Touristen. Hier gibt es die BaselCard, die in der Zimmerbuchung eines Hotels gleich mit inklusive ist. Solltest Du also ein Hotel in Basel haben, kannst Du die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen.
Hostels und Hotels in Basel
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Travel Green Home
Das Airbnb ist in 10 Minuten mit der Buslinie 36 vom badischen Bahnhof aus zu erreichen. Die Bushaltestelle ist direkt vor der Tür. In die Innenstadt kommst Du am besten mit der Straßenbahnlinie 3 keine 5 Minuten zu Fuß. Spar und Migros Supermarkt sind auch um die Ecke. Das Apartment ist super eingerichtet und komplett beschriftet. Volle Punktzahl für die Sauberkeit, sowie der Erreichbarkeit des Hosts. Mit Abstand das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in Basel. Hier geht es zur Unterkunft. Wenn Du magst, kannst Du Dir hier Dein Airbnb Startguthaben abholen.
Sehenswürdigkeiten in Basel
Fischergalgen
Der Fischergalgen ist ein historisches Wahrzeichen am Rheinufer, das an die lange Tradition der Basler Fischerei erinnert. Ursprünglich diente er als hölzerne Vorrichtung zum Aufhängen großer Fischnetze, die nach dem Fang zum Trocknen und Lüften aufgehängt werden mussten. Zugleich markierte er einen wichtigen Platz für die Fischerzunft, die im mittelalterlichen Basel eine bedeutende Rolle im Wirtschaftsleben spielte. Er verweist auf die enge Verbindung der Stadt mit dem Rhein, der seit jeher Lebensgrundlage, Handelsweg und Nahrungsquelle war. Heute hat er keine praktische Funktion mehr, ist jedoch ein kulturhistorisches Denkmal.
Letziturm
Der Letziturm ist ein bedeutendes Relikt der mittelalterlichen Stadtbefestigung und erinnert an die Wehrarchitektur vergangener Jahrhunderte. Er wurde im 13. Jahrhundert als Teil der äußeren Stadtmauer errichtet und diente sowohl zur Verteidigung als auch zur Kontrolle des Stadtzugangs. Mit seiner massiven Bauweise und den schmalen Schießscharten war der Turm ein wichtiger strategischer Punkt zur Sicherung der Stadt. Der Name „Letziturm“ leitet sich vom Begriff „Letzi“ ab, der eine Sperre oder Befestigung bezeichnet. Heute vermittelt der Turm ein anschauliches Bild der mittelalterlichen Stadtverteidigung Basels.
Basler Stadtmauer
Gleich am turm verbaut steht die Basler Stadtmauer, einst ein imposantes Bauwerk, das die mittelalterliche Stadt schützte und ihre Grenzen markierte. Erste Abschnitte entstanden im 11. Jahrhundert, im 13. und 14. Jahrhundert wurde die Befestigung massiv erweitert. Mit Türmen, Toren und Gräben bot die Mauer Sicherheit vor Angriffen und regelte zugleich den Warenverkehr in die Stadt. Besonders markant waren die großen Stadttore, durch die Händler und Reisende Einlass fanden. Im 19. Jahrhundert verlor die Stadtmauer ihre militärische Bedeutung und wurde größtenteils abgetragen, um Platz für die wachsende Stadt zu schaffen.
Basler Papiermühle
Offiziell das Schweizer Museum für Papier, Schrift und Druck, ist die Basler Papiermühle ein einzigartiges Kulturmuseum. Untergebracht in einer Mühle aus dem 15. Jahrhundert, widmet sich das Haus der Geschichte des Papiers, des Drucks und der Schrift. Besucher können hier die traditionellen Handwerke hautnah erleben: vom Schöpfen von Papier über den Buchdruck bis hin zur Buchbinderei. Mit funktionsfähigen Werkstätten und historischen Maschinen vermittelt die Papiermühle nicht nur Wissen, sondern auch praktische Einblicke in jahrhundertealte Techniken.
Kunstmuseum
Das Kunstmuseum Basel ist das älteste öffentliche Kunstmuseum der Welt und zählt zu den bedeutendsten Museen der Schweiz. Seine Wurzeln reichen ins Jahr 1661 zurück, als die Basler Kunstsammlung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Heute beherbergt das Museum eine außergewöhnlich reiche Sammlung von der mittelalterlichen Kunst bis zur Gegenwart. Besonders hervorzuheben sind die Werke der alten Meister wie Holbein sowie die umfangreiche Sammlung moderner Künstler wie Picasso, Cézanne oder Klee. Mit dem Hauptbau, dem Neubau und dem Gegenwartsmuseum verfügt das Kunstmuseum über drei Standorte, die ein breites Spektrum an Kunststilen präsentieren.
Basler Münster
Mit seinen beiden markanten Türmen prägt das Basler Münster die Silhouette am Rheinufer. Erbaut wurde es zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert auf den Fundamenten einer früheren Kirche, die beim Erdbeben von 1356 stark zerstört worden war. Der Bau vereint romanische und gotische Elemente und beeindruckt mit seinem roten Sandstein, dem bunt gemusterten Ziegeldach und dem reich verzierten Portal. Im Inneren finden sich bedeutende Kunstwerke, darunter das Grab des Humanisten Erasmus von Rotterdam. Von der Münsterplattform bietet sich ein eindrucksvoller Ausblick über den Rhein und die Stadt.
Mittlere Brücke
Als älteste Brücke über den Rhein ist die Mittlere Brücke eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Ursprünglich 1226 errichtet, war sie jahrhundertelang die einzige Brücke zwischen dem Bodensee und der Nordsee und damit von enormer wirtschaftlicher und strategischer Bedeutung. Die heutige Steinbrücke stammt aus dem Jahr 1905, wobei der ursprüngliche Charakter weitgehend bewahrt wurde. Besonders markant ist die Käppelijoch-Kapelle, die an historische Ereignisse wie die Reformation erinnert. Die Brücke verbindet die Grossbasler Altstadt mit Kleinbasel und ist bis heute eine wichtige Verkehrsachse.
Barfüsserplatz
Der zentrale Treffpunkt in der Stadt, gerade an Freitag- und Samstagabenden trifft sich hier die Jugend. Er verdankt seinen Namen dem ehemaligen Barfüsserkloster der Franziskaner, dessen Kirche heute das Historische Museum Basel beherbergt. Das im 19. Jahrhundert gegründete Museum zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Museen der Schweiz. In den eindrucksvollen Räumen der gotischen Kirche werden kostbare Sammlungen präsentiert, darunter mittelalterliche Altäre, Kunsthandwerk, Möbel, Münzen und Musikinstrumente. Hervorzuheben ist der Basler Münsterschatz sowie die prächtige Dance-Macabre-Darstellung.
Rathaus Basel
Das Rathaus Basel ist Sitz der Regierung und des Parlaments des Kantons Basel-Stadt. Der Bau wurde im frühen 16. Jahrhundert nach dem Erdbeben von 1356 errichtet und in den folgenden Jahrhunderten erweitert. Besonders auffällig sind die rote Sandsteinfassade, der markante Turm und die farbenfrohen Fassadenmalereien, die Szenen aus der Geschichte und Allegorien von Tugenden darstellen. Im Innenhof beeindruckt die Statue des Lucius Munatius Plancus, des römischen Stadtgründers. Das Rathaus symbolisiert die lange Tradition städtischer Selbstverwaltung und den Wohlstand Basels als Handelsstadt.
Anatomisches Museum der Universität Basel
Das Museum ist ein einzigartiger Ort, der Wissenschaft, Geschichte und Bildung miteinander verbindet. Es geht auf das 19. Jahrhundert zurück und entstand aus der anatomischen Sammlung der ältesten Universität der Schweiz. Gezeigt werden Präparate, die den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers eindrucksvoll veranschaulichen. Neben Skeletten und Organmodellen sind auch historische Präparate von Felix Platter, einem Basler Arzt des 16. Jahrhunderts, zu sehen. Die Ausstellung vermittelt verständlich die Komplexität des menschlichen Körpers. Eintritt mit BaselCard 5 CHF.
St. Johanns Tor
Als eines der drei noch erhaltenen Stadttore der mittelalterlichen Befestigungsanlage wurde es im 14. Jahrhundert erbaut und war Teil der äußeren Stadtmauer, die Basel nach Westen absicherte. Benannt ist es nach dem nahegelegenen Johanniterkloster. Mit seinem massiven Turm, den Schießscharten und dem spitzen Dach diente es sowohl der Verteidigung als auch der Kontrolle von Waren und Reisenden, die in die Stadt gelangten. Im 19. Jahrhundert verlor das Tor seine militärische Bedeutung. Heute ist das St. Johanns-Tor ein wichtiges Zeugnis der Stadtgeschichte.
WHAT THE FOC?
What the Foc?“ ist ein sommerliches Pop-up-Gastroprojekt von Pascal Meister und Yannick Hänggi, das abends von Mittwoch bis Samstag im Café Finkmüller stattfindet. In entspannter Atmosphäre begeistern die beiden Gastronomen mit raffinierten Focaccia vom Feuer – knusprig, hausgemacht und kreativ belegt, etwa klassisch mit Tomaten, modern mit Sushi oder sommerlich leicht mit Melone. Dazu gibt es sorgfältig ausgewählte Weine sowie kleine Apéro‑Plättli als perfekte Begleitung. Das Popup bereichert den Abendbetrieb des Cafés, bietet Ferien‑Ambiente und zieht Liebhaber guter Küche an.
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Restaurant Löwenzorn
Kein Besuch in der Schweiz ohne Käsefondue. Das Restaurant Löwenzorn im Herzen der Basler Altstadt lädt seit 1874 Gäste in seinen historischen Mauern zum Genießen ein – auf einer Bausubstanz, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Hinter einer unscheinbaren Fassade erstreckt sich ein lauschiger Hofgarten, ergänzt durch prunkvolle Säle aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Die Küche kombiniert traditionelle gutbürgerliche Klassiker wie Käsefondue und Kalbsläberli mit moderner, leichter Küche. Als lebendiges Verbindungslokal verbindet der Löwenzorn kulinarische Qualität mit kultureller Geschichte.
Roche Tower
Die Tower prägen seit 2015 die Basler Skyline als modernes Symbol für Architektur und Innovation. Der erste Turm (Bau 1) erreicht eine Höhe von 178 m und beherbergt auf 41 Stockwerken Büroräume des Pharmakonzerns Roche. Die Architektur setzt auf stufenförmige Fassaden, die sich elegant verjüngen. Das Gebäude wurde erdbebensicher bis Magnitude 6,9 konzipiert und überzeugt durch energieeffiziente Gestaltung mit LED-Beleuchtung, sowie Nutzung von Erdwärme für die Kühlung. Bau 2, fertiggestellt 2022, überragt seinen Vorgänger mit 205 m und 50 Stockwerken und gilt als eines der nachhaltigsten Bürohochhäuser der Welt.
Messe Basel
Das moderne städtebauliche Highlight der Messe Basel ist der 2013 vollendeten Neubau der Messehalle 1. Das markanteste Merkmal, des von Herzog & de Meuron entworfenen Komplexes ist die über dem Messeplatz spannungsvolle City Lounge – ein überdachter, großzügiger Raum mit einem zentral platzierten „Fenster zum Himmel“, einer kreisrunden Öffnung im Dach, die Tageslicht hineinlässt und als lichtdurchflutete Agora fungiert. Die wellenförmige Aluminiumfassade vermittelt Leichtigkeit und Dynamik und fügt sich zugleich harmonisch in die städtische Umgebung ein. Ein absoluter Hingucker.
Urban Greek
Das Urban Greek ist ein charmantes, modernes griechisches Bistro, das mit einer authentisch‑mediterranen Küche überzeugt. Gäste loben besonders die „warm and welcoming atmosphere“ und den freundlichen Service. Bewertet wird Urban Greek regelmäßig mit Bestnoten – etwa 4.9 von 5 bei Restaurant Guru. Das Restaurant richtet sich sowohl an alle, die Lust auf gutes, unkompliziertes Essen haben, als auch an Genießer, die Wert auf hochwertige Zutaten und ein offenes Ambiente legen.
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