Bangkok ist mit seinen 400 Tempel und Tempelanlagen reich gesegnet mit Pilgerstätten. Neben den 5 großen Haupttempeln, die vor allem bei den Touristen beliebt sind, gibt es noch unzählige kleine, unauffällige Anlagen mit kleinen Besonderheiten. Hier eine zugegeben, sehr subjektive Auswahl meiner letzten 5 Jahre in Bangkok.

Wat Pho

Der Wat Pho gehört zu den berühmteren Tempelanlagen in der Hauptstadt. Der Innenbereich besteht aus mehreren Häusern und Chedis (Pyramiden die zu bestimmten Anlässen gebaut wurden). Das Wahrzeichen des Wat Pho ist der 46 Meter lange liegende, vergoldete Buddha in einem der Tempel. Wat Pho ist die Heimat der thailandischen Massageschule. Bitte denkt bei einem Besuch an angemessene Kleidung. Eintritt 100 THB.  200 THB

Grand Palace – Wat Phra Kaeo

Ich selbst war noch nicht im Wat Phra Kaeo, da dieser auf dem Gelände des Königspalastes liegt. Hier treiben sich tausende von Touristen rum und versuchen das wirkliche Bangkok zu sehen. leider vergebens. Vor den Toren lauern Schlepper und Nepper und erzählen Dir das der Tempel heute geschlossen hat (später aufmacht) und Du diese Zeit mit einer völlig überteuerten Bootstour überbrücken kannst. Sie lügen dir dreist ins Gesicht, wollen aber nur Dein Bestes, Dein Geld. Nicht meine erste Empfehlung für den Urlaub.

Wat Traimit

Direkt am Eingangstor von Chinatown steht der Wat Traimit. Gestiftet von Chinesen, ist er einer der 5 großen Tempel von Bangkok. Herzstück des Tempels ist der 700 Jahre alte Buddha aus purem Gold. Um die Figur vor Eroberern zu schützen, hatten die Gläubigen den Buddha vor langer Zeit in Gips eingekleidet und so in den Tempel gestellt. Bei Bauarbeiten wurde die Gipshülle beschädigt und der goldene Inhalt kam zum Vorschein. Teile der Gipshülle sind immer noch im Tempel zu bewundern.

Wat Saket – Golden Mount

318 Sufen haben die Besucher zu erklimmen um auf den Golden Mount zu steigen. Der Tempel steht auf einen künstlich angelegten Berg mitten in Bangkok. Mit seinen 79 Metern Höhe ragt er hoch hinaus und lässt die Besucher einen unglaublichen Blick über die Hauptstadt genießen. Auf dem Dach des Tempels befindet sich eine Aussichtsplattform auf der die eigentlich heilige Stätte beherbergt wird. Der Chedi auf dem Dach enthält Reliquien Buddhas und wird einmal im Jahr, im November, für die Gläubigen geöffnet. Zu dieser Zeit herrscht am Wat Saket Volksfeststimmung.

Wat Arun

Der Wat Arun gilt als das Wahrzeichen von Bangkok, ähnlich dem Brandenburger Tor in Berlin. Der Tempel ist nicht das was wir uns vorstellen. Die Anlage ist eher ein Denkmal von Türmen, um die man herum gehen kann. Hier habe ich meine Silvesternacht 2015 / 16 verbracht und mit 500 Mönchen in das neue Jahr meditiert. Seit Sommer 2017 werden die Türme aus Muschelkalk rekonstruiert und sind zum großen Teil eingerüstet. Den besten Blick auf den Wat Arun hast Du von der Flußseite aus dem Express Boot.

Buddha und Wochentage

Jedem Wochentag seinen Buddha und seine Farbe.

Und damit es sich gut teilen lässt und symetrisch ist gibt es 8 Buddha Wochentage

Montag

Farbe: gelb

Haltung: Buddha steht aufrecht und hat eine oder beide Hände auf Brusthöhe erhoben mit den Handflächen nach außen. Mit seiner Handhaltung wendet er Krankheit und böse Geister ab.

Geschichte: Buddha wird um Hilfe gebeten um eine Stadt von bösen Geistern und einer Hungersnot zu retten. Er reinigt die Stadt durch einen starken Regen.

 

Donnerstag

Farbe: orange

Haltung:

Geschichte:

 

Dienstag

Farbe: pink

Haltung: Buddha liegt auf seiner linken Seite und stützt seinen Kopf ab.

Geschichte: Der größte aller Riesen verweigert Buddha seine Ehrerbietung. Dieser führt ihn in das Reich der Engel in dem alles größer ist als der größte der Riesen. Dieser erkennt seinen Fehler und zeigt Buddha den nötigen Respekt.

 

Freitag 

Farbe: Blau

Haltung:

Geschichte:

 

Mittwoch (Tagesbuddha)

Farbe: grün

Haltung: Aufrecht stehend, die Arme übereinander gelegt. Meistens mit einer Almosenschale.

Geschichte:

 

Samstag

Farbe: violett

Haltung: Buddha in meditativer Haltung. Über ihm spreizt der König der Naga seine 7 Köpfe. 

Geschichte: Buddha sitzt unter dem Feigenbaum in seiner Meditation vertieft. Als es anfängt zu regnen, schützt ihn der König der Schlangen vor dem Regen, indem mit seinen 7 Köpfen ein Dach über dem Meditierendem bildet.

 

Mittwoch (Abendbuddha)

Farbe: hellgrün

Haltung: Buddha mit einen Affen und einem Elefanten im Wald, die im Speisen reichen.

Geschichte: Als seine Jünger sich streiten und vollkommen das Essen vergessen, geht Buddha in den Wald um zu meditieren. Dort besuchen ihn ein Affe und ein Elefant die ihm eine Honigwabe als Speise und Wasser mitbringen.

 

Sonntag

Farbe: rot

Haltung:

Geschichte: