Der Grossraum (Metro) Manila besteht aus der eigentlichen Hauptstadt und den umgebenden Gemeinden, die zusammen das eigentliche Manila darstellen. Nach dem im Jahre 1500 das damalige Reich gegen das Sultanat Brunei den Krieg verloren hatten, gründeten die neuen Herrscher gegenüber der alten Hauptstadt Tondo, die strategisch besser gelegende Stadt Maynilad.

1570 eroberten schließlich die Spanier das muslimischen Maynilad und nahmen die Herrscher gefangen. Als diese zum römisch-katholischen Glauben konvertierten, erhielten sie ihre Privilegien zurück und regierten die folgenden Jahre unter spanischer Vorherrschaft. In dieser Zeit wurde auch die heutige Altstadt Intramuros gegründet, die nur von Spaniern betreten werden durfte.

1898 kamen schließlich die Amerikaner. Diese vernichteten die spanische Flotte und besetzten die Philippinen um sich den Zugang zum asiatischen Markt zu sichern. Hier wurde auch die englische Sprache eingeführt, die noch heute als Amtssprache der Philippinen gilt. Die Herrschaft dauerte bis Dezember 1941, als japanische Kaiserreich im Zuge von Pearl Habor amerikanische Kolonien in Asien angriff und eroberte. Diese Besetzung dauerte bis 1945.

1946 wurden die Philippinen dann unabhängig, allerdings mit der neuen Hauptstadt Quezon City. Manila bekam den Hauptstadt Staus erst wieder 1976 und behielt ihn auch bis heute. Quezon City ist immer noch eine bedeutende Gemeinde vom Großraum Manila, in der viele Regierungsstellen ihren Sitz haben.

Ankunft in Manila

Manila – Vom Flughafen in die City

Asien ist exotisch und auch manchmal nervig. Eines der Dinge die mich wahnsinnig machen ist die Fahrt vom Flughafen in die Stadt. Hier wirst Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beschissen, wenn Du neu im Land bist. Und die Taxifahrer riechen sowas. Deshalb bin ich gerne vorher informiert und wie ich merke, Du auch.

Vom Flughafen gibt es zwei Wege in die Innenstadt. Den Bus oder das Taxi. Auch wenn ich gerne öffentliche Verkehrsmittel fahre, ist der Bus diesmal nicht die erste Wahl. Manila ist noch chaotischer als ich dachte. Das äußert sich auch gleich bei der Taxisuche. Der Stand mit dem „metered“ Taxi befindet sich nach dem Ausgang rechts an Bay (Plattform) 13. Nicht zu verfehlen durch die ewig lange Schlange. Meine Wartezeit waren satte 2,5 Stunden für ein Taxi. Danach ging es entspannt durch den Stau. Manila besteht nur aus Einbahnstraßen, also ist der direkte Weg auf der Karte so nicht möglich. Ergebnis 1 Stunde später und 6 Kilometer weiter, 1050 Peso. Das nächste Mal wird es doch der Bus. In der Zeit wäre ich wahrscheinlich mit meinem Handgepäck auch gelaufen, aber das erste Mal in einer fremden Stadt würde ich wahrscheinlich genauso handeln. 

Hostels und Hotels in Manila

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ERVORUTO HOSTEL

Das Hostel liegt ein wenig abseits von Makati dem Vergnügungsviertel von Metro Manila. Ähnlich einem Capsule Hotel gibt es hier winzige Doppelstock Zimmer für zwei Personen, leider mit Gemeinschaftsbad. Die Zimmer sind sauber und für den Preis unschlagbar. Leider ist die Gegend ein wenig Ghetto, so das Du mit wenig Reiseerfahrung lieber nicht in die Gegend ziehen solltest, das verstört. Wer es dennoch wagt, das Hostel liegt neben dem Oyo 106 Hotel, 20m in der Seitenstraße. Hier noch Bilder von Agoda und Booking.

The Mini Suites – Eton Tower Makati

Deutlich besser sind die Mini Suites im Eton Tower. Das Hotel soll eigentlich 3*** haben, fühlt sich aber deutlich nach mehr an. Pool und Gym ist inbegriffen. Mini ist aber wörtlich zu nehmen, die Double Suite ist sehr preiswert, aber auch sehr klein. Es gibt kaum Ablagefläche. Du solltest Deinen Partner also sehr gut kennen wenn Du das wagen willst. Ansonsten ist alles rundum perfekt. Hier erste Bilder auf Agoda und Booking.

RedDoorz near SM Manila

Wer näher an Chinatown und damit auch an der Altstadt von Manila sein möchte kann auf das RedDoorz ausweichen. Die Zimmer sind wirklich riesig. Zwei Betten, Spüle und Tisch. das war es auch schon. Dafür ist die Altstadt fußläufig zu erreichen. Das Ganze gibt es zum Schnäppchen von 546 PHP. Aber nur Online buchen, bei einem Walk-In wollte der Check in doch tatsächlich 1830 PHP von mir. Entgegen der Zusicherung ist das Internet in dem Laden nicht vorhanden, da geht gerade mal Whatsapp aber nur ohne Bilder! Das Hotel findest Du im Gebäude der Pfadfinder (Boy Scouts of the Philippines)  Innenansichten findest Du hier auf Agoda und Booking.

Sehenswürdigkeiten in Manila

Mall Of Asia

Eines der größten Shopping Center steht direkt an der Bucht von Manila, die Mall of Asia. Hier ist an Feiertagen und am Wochenende die Hölle los. Allerdings gibt es hier nichts zu sehen was ich nicht schon auf der ganzen Welt gesehen habe: Geschäfte! Einzig die Sicherheitsleute mit Metalldetektoren und Schrotflinten unterscheiden die Philippinen von anderen Ländern. Die Mall sind mehrere Komplexe durch offenen Foodcourts unterteilt. Angeordnet sind die Geschäfte nach Zonen, wie der Cyberzone für Telefonie und Computer und der Beauty Zone.

Shrine of Jesus

Oder auch Archdiocesan Shrine of Jesus the Way, the Truth, and the Life, wie die Kirche vollständig heißt ist eine beliebte Hochzeitskapelle. Ich persönlich wurde durch das Ehegelübde hereingelockt, das per Lautsprecher über die ganze Straße übertragen wurde. Wer in seinem Leben eine philippinische Hochzeit hautnah erleben will, kann sich das hier ohne große Umwege antun.

Intramuros – die Innenstadt

Intramuros

Die Stadt „hinter den Mauern“ ist das eigentliche Manila und ist heute als Sehenswürdigkeit den Touristen vorbehalten. Hier stehen die ältesten Häuser der Stadt und hier warten auch die nervigsten Tourguides. Der Kern ist sehr übersichtlich und gut ausgeschildert, so das die Tourguides meiner Meinung nach überflüssig sind. aber sag das denen nicht!

Intramuros Golf Club

Einmal um die Mauer rum. Das ist das Motto des Golf Clubs. Das Green geht einmal um die Stadt an der Stadtmauer lang. Leider gibt es hier sehr wenig Schatten zur Mittagszeit, so das die 18 Löcher eine echte Tortur werden können. Schön zu beobachten sind die chinesischen Spieler, wie sie voll vermummt mit ihren teuren Golfbags und Caddies über die Anlage hetzen.

San Agustin Kirche und Museum

Mitten im Herzen von Intramuros liegt die älteste Kirche der Philippinen. Als einziges Gebäude wurde sie bei der Schlacht um Manila verschont, nicht jedoch vor Erdbeben. Der jetzige Bau ist bereits der dritte seit Entstehung der Kirche. Das Gebäude wurde ganz im Stile der spanischen Herrscher gebaut und hat die Leitfiguren der damaligen Zeit auch unter sich begraben. Gleich daneben findet sich ein kleines Museum was über die Gründung und Tradition der ältesten Gründung auf den Philippinen erzählt.

Casa Manila

Gleich links der Kirche, quasi auf der anderen Straßenseite ist eines der bedeutendsten Museen von Manila, das Casa Manila. Hier finden sich Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände wohlhabender Spanier aus dem 16. Jahrhundert. Das Museum ist wie ein Wohnhaus aufgebaut, so das Du durch die verschiedenen Räume schlendern kannst und so ein paar Jahrhunderte zurückversetzt wirst, in das alte Maynilad. Eintritt sind 75 PHP pro Person.

Mahnmal der Schlacht von Manila 1945

Gleich nach dem Casa Manila auf dem Weg zur Kathedrale findet sich rechts ein kleiner Park mit dem Mahnmal der japanischen Massaker an der Zivilbevölkerung. Nach offiziellen Angaben haben die Japaner während der Schlacht um Manila mehr als 100.000 Zivilisten lebendig verbrannt, geköpft, erstochen oder zu Tode gefoltert. Zur Erinnerung an diese Greueltaten wurde dieses Denkmal 1995 in der Innestadt in Intramuros errichtet.

Kathedrale von Manila

Das Gotteshaus ist Sitz des Erzbischofs von Manila und damit die wichtigste Kirche in der Stadt. Das jetzige Bauwerk wurde 1958 fertiggestellt, nachdem alle vorherigen Kathedralen aus dem einen oder anderen Grund zerstört wurden. Die letzte vollständige Zerstörung geht auf die Bombardement der Alliierten gegen die Japaner 1945 zurück. Dabei wurde fast ganz Intramuros platt gemacht. Einzig die San Agustin Kirche blieb komplett verschont.

Fort Santiago

Ebenfalls Teil der Innenstadt „hinter den Mauern“ ist die Wehranlage Fort Santiago auch als Fuerza de Santiago bekannt. Das Eingangstor gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Manilas. Für 75 PHP lassen sich hier schöne Stunden verbringen. Der Innenhof ist begrünt und lädt zum Spaziergang ein. Hier wurde auch Dr. Jose Rizal vor seiner Hinrichtung gefangengehalten. Eine Statur erinnert an diese Zeit.

National Museum of Natural History

Das Museum gegenüber dem Rizal Park ist nicht nur architektonisch eine Augenweide. Auf 5 Etagen werden dem interessierten Besucher die Flora und Fauna der Philippinen in ihrer ganzen Pracht anschaulich näher gebracht. So gibt es den ausgestopften Wappenvogel, den „monkey-eating Eagle“, sowie Nachbildungen und Erklärungen aller Regenwaldzonen des Landes. Der Eintritt ist frei.

Rizal Park

Direkt vor den Toren der Altstadt und gleich neben dem Naturhistorischen Museum beginnt der Rizal Park. Ein guter Anlaufpunkt um sich zu entspannen und den philippinischen Famiien zu zu sehen. Hier trifft sich jung und alt um den Tag ausklingen zu lassen. Anders als bspw. in Thailand, spielt sich hier viel vom Leben draußen ab. 

Rizal Monument

Einer der bedeutensten Männer in der Geschichte der Philippinen ist der Arzt, Schriftsteller und Revolutionär Dr. Jose Rizal. Im 19 Jhd. quer durch Europa und die USA gereist, studierte er in Deutschland Medizin und setzte sich stark für die Unabhängigkeit der Philippinen gegen Spanien und vor allem der römisch-katholischen Kirche ein. Rizal wurde am 30. Dezember 1896 wegen Verrat und Anstiftung zur Rebellion hingerichtet, dieser Tag ist heute, ihm zu Ehren, der Nationalfeiertag der Philippinen.

The Manila Hotel

Nach dem langen Tag darfst Du dich dann im ältesten 5***** Sterne Hotel der Philippinen verwöhnen lassen. Hier schliefen schließlich schon Stars wie Michael Jackson und Bill Clinton. Die Lobby ist eine Wucht, wenn Du es erst mal geschafft hast an den Sicherheitskontrollen und Bombenspürhunden vorbeizukommen. Das Internet ist für Gäste gratis und ohne Hürden zu aktivieren. 

Binondo – Chinatown

Binondo

Das Chinatown von Manila liegt im Norden der Stadt auf der anderen Seite des Flusses. Wer glaubt in Manila wäre es wusselig, der wird in Chinatown ausflippen. Tausende Menschen versuchen sich in den engen Straßen einen Weg zu bahnen, natürlich auf die chinesische Art. Drängelt, schubsend, schiebend. Wer das nicht mag sollte Chinatown meiden. Allerdings handelst es sich im Fall von Manila um die älteste Enklave chinesischer Gastarbeiter außerhalb Chinas weltweit. Gegründet wurde die Kolonie im Jahre 1594.

Binondo Kirche

Da die Katholiken alle bekehren müssen gibt es natürlich auch eine Kirche in Chinatown. Die Messen werden logischerweise in Englisch, Mandarin und Tagalog gehalten, damit auch jeder was versteht. Die Kirche markiert das Eingangstor nach Chinatown und ist dem ersten philippinischen Heiligen Lorenzo Ruiz gewidmet. Die Kirche befindet sich am Anfang der Ongpin Street.

 

Ongpin Street

Als  Geschäftsstraße schlängelt sich die breite Hauptstraße quer durch Chinatown. Als Erstbesucher kannst Du nichts falsch machen wenn Du ihr folgst. Hier finden sich gute Restaurants, wie Schmuckläden, Souvenirs und allgemeine chinesische Kuriositäten. Mir wurde relativ unverblümt von einer sehr alten Dame Sex auf der Straße angeboten. Ob ich denn mir ihr Spaß haben wollte, fragte sie verschmitzt mit einen Fächer vor das Gesicht haltend. Da fiel mir nichts mehr ein als freundlich abzulehnen. Unbedingt versuchen solltest Du allerdings das „President“ Grand Palace Restaurant, ein wirklich guter Laden.

La Loma Cemetery

Ein wenig nördlicher von Chinatown gibt es noch zwei abgefahrene Orte für den mutigen Entdecker zu sehen. Einer davon ist der katholische Nord-Friedhof. Die Gräber sollten eigentlich mal Häuser werden und werden deshalb auch genutzt. Hier leben nach Schätzungen in den Grabstätten zwischen 1000 und 10.000 Menschen. Wer also leere verlassene Friedhöfe kennt, wird hier eines besseren belehrt. Der beste Weg ist die Fahrt mit der LHR bis R.Papa und dann zu Fuß nördlich bis zur Road 1. Ich habe auf dem Friedhof den Chef der Security kennengelernt, der gerade seine 20 Leute einwies. Wachwechsel oder so. Sehr nette Leute da. Die Einwohner sind auch gechillt, liegen in der Hängematte oder trocknen auf den Grabsteine ihre Wäsche. Leben halt. Fotos sind übrigens kein Problem, manchmal sogar ausdrücklich erwünscht.

Manila Chinese Cemetery

Deutlich dekadenter als die Katholiken sind die Chinesen mit dem Ahnenkult. Hier stehen Vorzeigevillen für die Toten. Der Friedhof ist eher mit einer kleinen Vorstadt in Amerika zu vergleichen als mit einer Totenstätte. Die Häuser sind zweigeschossig und mit Fensterläden versehen. dafür ist der Friedhof menschenleer. Gleich am Eingang wurde mir vom Guard ein Guide nahegelegt, der mich dann auf der nächsten Ecke gleich nochmal ansprach. Ich denke aber für den Spaziergang über einen Friedhof brauche ich keinen Führer, das sollte schon alleine gehen. Eingang über das South Gate ist über die Felix Huertas Road.

City of Taguig

Amerikanischer Soldatenfriedhof

Mit 17.000 Gräbern ist der Militärfriedhof der größte amerikanische Begräbnisstätte außerhalb der USA. Am Eingang, von der Nordseite, geht es nach einer kurzen Einweisung durch den Security Guard los. Die Regeln sind die Üblichen: nicht über den Rasen latschen, keinen Müll wegwerfen, nicht schreien. Friedhof halt! Am Ende der langen Straße kommt dann schließlich das Denkmal mit großen Marmortafeln, in denen die Namen der Gefallenen eingraviert wurden. Dazu kommt noch ein Museum über den Pazifikkrieg plus Dokumentarfilm. Das mit der Propaganda haben die drauf die Amis. Ein philippinisches Arlington und absolut sehenswert.

Venice Grand Mall

Ebenfalls in Taguig, der teuersten Gegend in Manila, findet sich Klein-Venedig. Mitten in der Einkaufspassage können Gäste eine Gondelfahrt buchen und werden stilgerecht nach italienischer Manier an den koreanischen, japanischen und chinesischen Restaurants, nicht zu vergessen Starbucks, verbeigondeliert. Die Mall ist eher klassisch , aber mit sehr guten Restaurants bestückt. ich hatte mir in der City of Taguig extra ein Zimmer genommen um über Nacht zu bleiben.

Rooftop Bars in Manila

Antidot

Mitten im Rotlichtviertel von Makati findet sich die Antidot Bar. Die Rooftop Bar ist Teil des I´M Hotels und wird von diesem betrieben. Die Kellner sind nicht die schnellsten, dafür ist der Ausblick sehr schön. Kleiderordnung konnte ich keine erkennen. Erst erzählte man uns was von Mindestverzehr wenn wir einen Tisch haben wollten, als wir uns dann selbständig an einen Tisch setzten interessierte das Niemanden. Cocktails kosten um die 350 PHP, ohne Alkohol 260 PHP. Am Alkohol wird hier nicht gespart.

The Penthouse 8747

Ziemlich unscheinbar, ist der Eingang kaum zu erkennen. Wenn Dir Google sagt: „du bist da“, dann geh einfach in das dunkle Bürogebäude und frag den Wachmann. Der schickt Dich dann zum Fahrstuhl. Leider nur im 21. Stockwerk, ist der Blick ganz ok. Dafür sind die Kellner auf Zack. Entgegen den unbequemen Barhockern gibt es im Penthouse 8747 bequeme Sofas für größerer Gruppen, weshalb auch zwei Frauenrunden hier Mädelsabend feierten. Auch hier die Cocktails um 350 PHP. Keine erkennbare Kleiderordnung.

The Grand Hyatt

Und noch ein 5***** Hotel. Das The Peak, die Bar vom Grand Hyatt ist nicht zu verwechseln mit dem Peak Tower, der liegt ca. 3.1 Kilometer weiter weg. Die Rooftop Bar ist leider komplett verglast, dafür aber sehr edel. In den zwei Etagen gab es unten Livemusik während man oben in kuschligen Sofaecken chillen konnte. Die Cocktails sind mit 580 PHP deutlich gehoben und auch die Mocktails schlagen mit 320 PHP zu buche. Das muss man sich leisten wollen.

Restaurants und Coffee Shops

The Coffee Beans & Tea Leaf

In der Mall of Asia ist das mein liebster Ruhepunkt. Mit Ausblick auf den Uferstreifen gibt es hier WiFi und Steckdosen, allerdings nur an einen Tisch, also Obacht. Neben gutem Kaffee lässt es sich hier ungestört mehrere Stunden gut arbeiten. Vorsicht nur an Feiertagen und Wochenenden, da drehen die Einheimischen voll auf.

Bo´s Coffee

Ebenfalls eine Kaffeekette, die in Manila mannigfaltig vertreten ist. Auch hier der Kaffee sehr gut und das Internet für philippinische Verhältnisse furchbar schnell. Die freie Wifi Zeit ist allerdings auf 2 Stunden begrenzt. Also eher was für zwischendurch. Mein Lieblingsplatz ist Bo´s Coffee in Makati im Redlight District. Hier gibt es neben dem Arbeiten auch jede Menge zu sehen 🙂

Filling Station Bar and Cafe (Redlight District)

Essen geht hier gar nicht in Manila. Schön das es auch anders geht. Filling Station ist einem Dinner aus den 50´ Jahren nachempfunden. Preislich deutlich gehoben, Speisen um die 500 PHP. Die Bedienung ist sehr aufmerksam und die Speisen sind wirklich reichhaltig und lecker. Allerdings gibt es amerikanischen Fastfood, sprich Burger. Es geht aber auch italienische Küche, nur so zur Abwechslung. Fand ich aber nicht passend in einem Diner, deshalb Angus Burger. Für die Kulturtouristen gibt es auch philippinisches Essen, aber wie gesagt, in einem Diner? Ach nee.

Fortbewegung in Manila

Jeepney

Die Fahrzeuge sind das klassische Fortbewegungsmittel in der Hauptstadt wenn man da von Fortbewegen überhaupt sprechen kann. Rushhour ist immer. Einfach an den Straßenrand stellen und dem Fahrer winken damit er anhält. Schnell aufspringen und schleunigst einen Sitzplatz suchen. Es darf auch kuschlig werden. Dann den Fahrtpreis (9 PHP) dem Fahrer geben, alternativ dem nächsten Fahrgast. Das Geld wird durchgereicht und das Wechselgeld kommt auf selben Wege zurück. Bei Ankunft kurz dem Fahrer zurufen und schnell aussteigen. Wichtig: Nicht vom folgenden Verkehr überfahren lassen.

GRAB / Taxi

Da der Fahrdienstleister UBER sich fast komplett aus Asien verabschiedet hat, muss es eben Grab sein. Vorteil ist der vorher festgelegte Preis, dafür sind die Fahrten etwas teurer. Mitten in der Nacht kann es dann lieber ein Taxi sein.

PNR Eisenbahn (S-Bahn)

Eine Fahrt mit der PNR mitten durch die Stadt st ein Erlebnis der besonderen Art. Die Züge kommen alle Stunde und kosten um die 15 PHP für 5 Stationen. Während der Rushhour sind sie brechend voll und haben keine Fenster in den Türen, wie Du es wahrscheinlich gewohnt bist. Die Fenster sind vergittert und innen brennt kein Licht. Also am besten mit einem Viehtransport vergleichbar, nur das hier Menschen auf engsten Raum zusammengepfercht werden.

LHR (Hochbahn)

Sehr komfortabel ist hingegen die LHR. Hier geht es von Norden nach Süden durch die Stadt. Auch hier ist der Preis um die 15 PHP, je nach Strecke. Nicht in den ersten Wagen einsteigen. der gehört den Schwangeren und Versehrten. Mich hat der Bahnhofvorsteher mit der Trillerpfeife wieder herausgewunken, als ich in den halbleeren Wagen gesprungen bin, der Andere war schließlich überfüllt.

TriCycle

Hauptverkehrsmittel der Einheimischen ist das TriCycle. Leider habe ich keine Ahnung was das genau kostet, aber es macht Spaß damit zu fahren. Wenn Du dir Mühe gibst, passen da bist zu fünf Personen rauf. Meine Erfahrungen waren in einem Tagestrip auf eine Insel inkludiert, da wurden wir damit zum Boot gefahren. Sehr lustig.

mehr Highlights in Manila

Malinta Tunnel

Divisoria-Markt

Paco Park Manila

Robinsons Place Mall

Malacañang Palast

Greenbelt