Digitale Nomaden

das Wort ist gerade heiß diskutiert und die Szene entwickelt sich rasant.
Doch was verbirgt sich dahin. Nicht anderes als der Umbruch der kompletten Arbeitswelt.
Selbstständige und Freiberufler die nicht länger einem „nine to five Job“ nachgehen wollen.
Wir lieben unsere Arbeit oder das was wir tun, nennen wir es mal nicht Arbeit. Wir verdienen unser Geld im Internet und arbeiten an jedem Ort der Welt, wo es uns beliebt. Wenn es WLan gibt!!

In diesem Blog schreibe ich über meine persönlichen Favoriten für ortsunabhängiges Arbeiten und Leben around the World.

Hier eine kleine Übersicht über die Themen über die ich hier blogge. Manche sind schon am entstehen, manche bisher nur im Kopf 😉

Reisevorbereitung – wichtige Webseiten die die Planung erleichtern.
Digital – Kleine Helfer, die mein Leben erleichtern. (coming soon)
Packliste – Dinge die ich immer dabei habe.
Unterwegs – Länder und Städte, sowie deren Highlights.
Meine Bucket List – Dinge und Orte die ich noch erleben möchte.

In der Karte findet Ihr die entsprechenden Länder die ich seit März 2015 bereist habe und bei einem klick auf die Marker die entsprechenden Artikel. Viel Spaß!
 


Kuala Lumpur

Kuala Lumpur – Anreise vom Flughafen

Wer mit dem Flugzeug anreist hat drei verschieden Möglichkeiten in die Stadt zu kommen. Wie immer unterscheiden sich diese hinsichtlich Preis, Komfort und Geschwindigkeit. Der Besucher hat die Wahl zwischen Auto, Zug und Bus.

 

UBER – mit dem Auto nach Kuala Lumpur

UBER macht auf dem Flughafen schon aggressiv Werbung wenn Du aus der Immigration kommst, Ganze Wände sind zuplakatiert mit deren Werbung. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich als erstes das Mobiltelefon zückte um mir den Preis anzuschauen. 75 MYR für die Fahrt in die Stadt ist der Preis in Kuala Lumpur. Die Abholung geht sehr schnell, da am Flughafen immer genügend Fahrer abhängen. Wenn Du dir eine Digi SIM-Card kaufst, sendet Dir Digi Mobile sogar noch einen UBER Rabattcode.

 

Mit dem Zug nach Kuala Lumpur

Der Klia Ekspres fährt von der Ebene P2, auf der man auch aus der Immigration kommt, für 55 MYR Oneway in die Stadt. Wer auch wieder von KUL abfliegt, kann sparen und gleich beide Strecken buchen. Der Preis liegt dann bei 100 MYR für beide Strecken, was für mich natürlich nicht in Frage kam da ich noch weiter nach Penang möchte, da reicht der Bus.

 

Bus in die Innenstadt von Kuala Lumpur

Ganz unten im P1 befinden sich die Bushaltestellen. Das Ganze geht von A01 – A10.
Den Bus in die Stadt, genauer gesagt nach KL Sentral, den Hauptbahnhof findet ihr bei A05 – A06. Vorher in der Halle ein Ticket für 12 MYR kaufen.

 

Wohnen auf Zeit

Da ich nur eine Stippvisite in Kuala Lumpur gemacht habe, wollte ich auch etwas Neues ausprobieren. Also suchte ich mir eine Schlafkapsel direkt in der Innenstadt. Bei diesen Schlafkapseln handelt es sich um sehr geräumige Doppelbetten mit allem Komfort, allerdings sollte man keine Platzangst haben. Wer dieses besondere Erlebnis auch einmal testen möchte, dem kann ich das Capsule Town Hotel nur empfehlen.

 

KL Sentral (Hauptbahnhof)

Der Hauptbahnhof wird von allen als Sightseeing Point empfohlen, ist aber eher unspektakulär. Gemeint ist eigentlich der alte Bahnhof, der von außen sehr schön anzusehen ist. Der neue, aktuelle Bahnhof sieht eben wie ein Bahnhof aus, groß, voll, laut, dreckig. Nicht was man als Reisender nicht schon in anderen Städten gesehen hätte. Außerdem müsst ihr auf der Tour in die Batu Caves eh dort starten. Was wirklich ein wenig sehenswert ist, ist die Gepäckaufbewahrung in KL Sentral. Hier gibt es keine Schlüssel oder Codes mehr, das Gesicht und der Fingerabdruck wird gescannt und für 20 MYR kannst Du dein Gepäck einschließen. Bei Abholung einfach Dein Gesicht in die Kamera halten.

 

Brickfields – Little India

Wenn Du lieber in Indien wärst statt in Malaysia ist das in dieser Multikulti Metropole auch kein Problem. Direkt hinter KL Sentral befindet sich die indische Community in Kuala Lumpur. Brickfields ist durchzogen von indischer Kultur, indischem Essen und natürlich Indern. Ich war so frei mir eine kleines Straßen-Restaurant zu suchen um authentisch zu essen und es war fantastisch. Wer indische Kultur mag ist in Brickfields gut aufgehoben.

 

Chinatown – Petaling Market

Auch in Kuala Lumpur gibt es eine Chinatown und auch hier gibt es wieder alles was das Herz begehrt. Zu wirklich spektakulär günstigen Preisen, aber dafür auch nicht original. Also Vorsicht bei Zoll. Der Markt erwacht in den Abendstunden voll zum Leben. Wer meine Empfehlung im Capsule Town Hotel zu wohnen beherzigt, läuft in 1 Minute hin.

 

Kasturi Walk (Central Market)

Wer die Pentaling Street gesehen hat kann auf den Central Market total verzichten. Der Markt ist voll mit derselben Ware nur 800 Meter weiter. Das gefällt mir die Pentaling Street von der Aufmachung deutlich besser.

 

Merdeka Square (Platz der Unabhängigkeit)

Auch auf der Tour des Hop On, Hop Off Busses, ist der Merdeka Square wunderschön. Neben dem ehemals höchsten Flaggenmast der Welt stehen an dem Platz lauter alte, wunderschön restaurierte Gebäude. Von hier ist es auch nicht weit bis zur KL City Gallery.

 

KL City Gallery (MYR 10 mit Gutschein)

Während ich auf meinen Reisen ein Gegner von Museen bin, mache ich bei der Kuala Lumpur City Gallery eine Ausnahme. In diesem Museum sieht man schön die Entwicklung der Stadt in den verschiedenen Perioden. Auch den Preis finde ich mit EUR 2 angemessen. Die Hälft davon ist auch ein Gutschein falls ihr in der Manufaktur noch etwas kauft werden Euch 5 MYR angerechnet.
Für die Instagrammer befindet sich gleich an der Galerie der Schriftzug: „I love KL“.
Aber Vorsicht, legt Euch nicht mit den Chinesen an, die haben was fotografieren angeht einiges voraus.

 

Hop On Hop Off Bus (MYR 55 Tageskarte)

Der Hop On Hop Off Bus ist eine angenehme Art sich durch die Stadt gondeln zu lassen.. Die 23 Stationen sind gut durchdacht und eine schöne Mischung aus Historie, Kommerz und Sehenswürdigkeiten. Ich war so genial mich für das unklimatisierte Oberdeck zu entscheiden. Mir war zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass der Bus die 80 % der Zeit in der prallen Sonne vor Ampeln, im Stau oder an den Haltestellen stehen wird.
Die Karte gilt 24h, so das man bei spätem Einstieg noch am nächsten Vormittag mit dem Bus fahren kann.

 

Petronas Twin Towers

Als Wahrzeichen der Stadt sind die Türme entsprechend frequentiert. Booking.com bietet in seiner Hotelbuchung einen QR Code für Fastlane an. Allerdings kostet die Karte dann 130 MYR inklusive 10% Rabatt. Am Schalter sind nur 85 MYR fällig.
Die Tickets sind auf 1600 Stück / Tag limitiert, dementsprechend ist der Andrang.
Führungen finden immer zur vollen Stunde, Viertelstunde und halben Stunde statt. Das alles ab 09.00 Uhr. Frühes erscheinen sichert also die Aussicht.
Ich habe mir die Tickets am Tag vorher gleich für 09.15 gekauft um mir Stress und anstehen zu ersparen. Wichtig: montags sind die Petronas Twin Towers für Führungen geschlossen.
Die Führung an sich ist langweilig. Zuerst gibt es ein Sicherheitsvideo ähnlich wi im Flugzeug. dann werden alle Besucher in einen Fahrstuhl gequetscht mit dem es in den 41 Stock geht. Hier befindet sich, 170 Meter über Grund, die Verbindungsbrücke zwischen den Türmen. Die Skybridge ist doppelstöckig, wobei der untere Teil für Besucher freigegeben wurde. Der obere Teil ist den Mitarbeitern n der Tower vorbehalten.
Mein Tipp: Gleich bei Ankunft bis zum Tower zwei durchlaufen. Die meisten, eigentlich alle, bleiben in der Nähe von Tower 1 und prügeln sich um die besten Plätze vor der Scheibe. Auf der anderen Seite ist der gleiche Ausblick ohne Touristen möglich.
Nach 10 Minuten geht es weiter in den 83. Stock, von dem ein separater Fahrstuhl die letzten drei Stockwerke in den 86. Stock zurücklegt. Von hier hat man einen umfassenden Überblick über Kuala Lumpur. 370 Meter über Grund, 360 Grad rund rum.
Die besten Selfies sind die mit dem Tower 2 im Hintergrund. Wer ein professionelleres Foto haben möchte braucht nur einen der Fotografen auf der Plattform ansprechen, die bekommen die Person und den Tower scharf und ausgeleuchtet. Die Fotos werden später in der Lobby verkauft.
Danach geht es auch schon wieder runter. Am Ausgang empfängt Einen der obligatorische Souvenir-Shop, mit allen was das Herz nicht braucht.

 

Suria KLCC

Wenn wir über die Petronas Twin Towers reden, dürfen wir natürlich das Basement nicht außer Acht lassen. KLCC steht für Kuala Lumpur City Center und benenn einen ganzen Häuserblock. Dazu gehört auch das Suria KLCC eine riesige Einkaufsmall der Luxusklasse. Hier finden sich die großen Designermarken und Label. Ewig groß und klimatisiert lässt es sich hier gut warten, wenn die Führung durch die Towers erst in ein paar Stunden ist.

 

KLCC Park

Wer seine Zeit lieber an der frischen Luft verbringt ist im KLCC Park deutlich besser aufgehoben. Der Park befindet sich gleich auf der Rückseite der Tower.
Hier gibt es Wasserspiele und einen Pool für die Kinder. Am Abend ist der Park ein beliebter Ort um sich nach der Arbeit zu treffen und zu entspannen.

 

Heli Lounge Bar

Die Heli Lounge Bar ist von außen als solche nicht zu erkennen. bei der angegebenen Adresse steht man vor einer Bankfiliale. Erst die vorsichtige Frage beim Wachmann öffnet die Tür zum Fahrstuhl in den 34. Stock. Alles sehr unscheinbar und unspektakulär.
Das HeliPad wird neben der normalen Nutzung am Tag noch abends als Bar missbraucht.
Gegen 18.00 Uhr werden auf dem Landeplatz Stühle rausgestellt und man genießt „After Work“ den Sonnenuntergang. Eintritt kostet der Spaß nicht, der ist mit dem Getränk abgegolten. Frühes Erscheinen sichert die besten Plätze.

 

Batu Caves (Höhlen mit eingebautem Tempel)

Die heiligen Höhlen der Inder liegen etwas außerhalb im Norden von Kuala Lumpur.
Während in den Reiseführern immer eine direkte Zugverbindung angepriesen wird, ist die Realität eine Andere. Der Start ist im KL Sentral, aber nicht mit dem Zug, sondern im Untergeschoß mit dem kostenlosen Bus zum Bahnhof. Hier darfst Du dann in den Zug umsteigen der dich direkt in die Caves fährt.

Auf dem Weg zu der Höhle vermeide unbedingt das Trinken und Essen. Das Gebiet wird von unzähligen Affen bevölkert die den Indern heilig sind und die somit Narrenfreiheit genießen. Das nutzen sie auch reichlich aus. Solltest du etwas konsumieren kannst Du davon ausgehen das dich einer der Affen anspringen und es dir stehlen wird. Es sei denn du teilst mit ihm.

Auf dem Weg zur Höhle führt eine ewig lange Treppe. Die zu erklimmen ohne über die tausenden fotografierenden Touristen zu stolpern ist die erste Hürde. Wenn du sportlich aussiehst werden dir die Tempelwärter gleich einen Eimer Sand in die Hand rücken, den darfst du dann nach oben schleppen. Um die Tempel zu restaurieren oder zu erweitern werden in der Höhle nämlich Unmengen Sand gebraucht. Ein kluger Mann kam auf die Idee diesen durch die Touristen rauftragen zu lassen. Frauen erhalten auf dem Rückweg dann die leeren Eimer.

Die Höhle an sich ist riesig und schon beeindruckend. In ihr stehen mehrere Schreine und Tempel. Allerdings würde ich für jemanden, der das Ganze noch nicht kennt, kein zweites Mal da hinfahren. Alles in allem 90 Minuten Anreise, knappe Stunde zur und in der Höhle und wieder 90 Minuten Abreise.

 

beim nächsten Mal

KL Tower / Menara Kuala Lumpur

Bei meinem nächsten Ausflug nach Kuala Lumpur muss ich unbedingt auf den KL Tower, der Fernsehturm kostet 105 MYR um mit dem Fahrstuhl in die Kuppel zu fahren. Das Besondere daran ist der Glasboden der an einer Stelle in der Kuppel verbaut wurde. Die besonders Mutigen können sich dann mit Blick in die Tiefe fotografieren lassen.

 

Birds Park 44 MYR

Orchid Garden

Masjid Negara (National Moschee)

Ist in der BusTour von Hop on, Hop off mit drin.

 

Masjid Jamek (älteste Moschee in Kuala Lumpur)

Kampung Baru (Essenviertel)

Ausflug zu den Genting Highlands

Malaysia – vor der Reise

Flagge von Malaysia

Deutsche Botschaft Malaysia

Embassy of the Federal Republic of Germany
26th Floor, Menara Tan & Tan, 207 Jalan Tun Razak
50400 Kuala Lumpur

Telefon: +60 3 21 70 96 66
Fax: +60 3 21 61 98 00
Bereitschaft: +60-(0)12 326 9070

Allgemeiner Notruf / Polizei: 999

 

Malaysia vor der Reise

Wichtig ist zu wissen, das Malaysia ein Vielvölkerstaat mit stark muslimischer Färbung ist. Hier gelten also bestimmte Kleider- und Essenvorschriften. Alkohol ist nicht überall erhältlich und verhältnismäßig teuer.
Da es sich bei Malaysia um ein Starkerdbebengebiet handelt, empfiehlt sich ein Blick in die Broschüre des Deutschen GeoForschungsZentrums.

 

Visabestimmungen

Als deutscher könnt ihr ohne Visum bis zu drei Monate einreisen. Bei der Einreise werden von jedem Ausländer die Fingerabdrücke der beiden Zeigefinger genommen.

Rückreise: auf Verdacht können sich die Beamten der Immigration das Rückreise Ticket sowie die gebuchte Übernachtung zeigen lassen.

 

Optimale Reisezeit

Das Klima in Malaysia (Kuala Lumpur) ist sehr konstant. So herrschen das gesamte Jahr über Temperaturen zwischen 22 Grad – 32 Grad. Einziger Nachteil ist die hohe Regenwahrscheinlichkeit, die im Juli mit 12 Tagen ihren Tiefstand erreicht. Die meisten Regentage sind im April, Oktober und November zu erwarten, hier sind es im Durchschnitt 20 Regentagen.

 

Wohnen auf Zeit

Da ich nur eine Stippvisite in Kuala Lumpur gemacht habe, wollte ich auch etwas Neues ausprobieren. Also suchte ich mir eine Schlafkapsel direkt in der Innenstadt. Bei diesen Schlafkapseln handelt es sich um sehr geräumige Doppelbetten mit allem Komfort, allerdings sollte man keine Platzangst haben. Wer dieses besondere Erlebnis auch einmal testen möchte, dem kann ich das Capsule Town Hotel nur empfehlen.

 

Geld

Die Währung in Malaysia ist der malaysische Ringgit (MYR). Für die einfache Kopfrechnung nehme ich den Ringgit immer durch 5, dann komme ich auf den ungefähren Eurobetrag. Wer es etwas genau mag nimmt den aktuellen (03/2018) Kurs 1 EUR = 4,80 MYR.
Was im Umkehrschluss 1 MYR = 0,21 EUR bedeutet.

 

Hanoi – die Hauptstadt

Hanoi – in der Hauptstadt von Vietnam

Hanoi ist von der Fläche riesig, allerdings konzentriert sich das touristische Angebot auf den Stadtkern. Im Gegensatz zu Saigon finde ich Hanoi gemütlich. der Verkehr ist der gleiche, die Straßen verstopft und laut, jedoch ist die Architektur eher im kolonialen Stil verblieben und nicht so modern wie Saigon.

 

Vom Flughafen nach Hanoi

Der Flughafen Ha Noi (HAN) liegt ca. 22 Kilometer oder 45 Autominuten außerhalb des Stadtkerns. Es gibt verschiedene Fortbewegungsmittel aber aufgrund der bequemlichkeit und Schnelligkeit bevorzuge ich UBER. Je nach Tageszeit sind Preise zwischen 205.000 VND – 338.000 VND an der Tagesordnung.

 

Fortbewegung in Hanoi

Die Innenstadt von Hanoi ist nicht besonders groß und die klassischen Sehenswürdigkeiten sehr eng beieinander. Da ist ein Fußmarsch schon möglich, sofern das Konzept laufen in eurem Sprachschatz vorkommt. Asiaten kennen und mögen dieses Konzept bekanntlich nicht. So sind auch die Bürgersteige in Hanoi, genau wie in Saigon Ausweichbahnen der Motorräder. Oder eben Parkplätze.
Taxen oder Motorroller sind allerdings genug vorhanden, wenn nicht im Übermaß. Fußgänger werden an jeder Ecke angesprochen ob es nicht motorisiert weitergehen soll.
Mein Favorit ist in Vietnam immer UberX. Es ginge aber auch mit Grab in der Stadt ganz gut.

 

Hotels

Splendid Star Suite Hotel

Meine Empfehlung geht klar an das Splendid Star Suite Hotel. Wir hatten das Glück einen Raum im 6. Stock zu bekommen. Leider gibt es keinen Fahrstuhl in dem Haus, aber irgendwas Unbequemes findet sich immer. Dafür wurden wir mit dem sagenhaften Ausblick entschädigt. Die Zimmer nach Norden raus sind auf Augenhöhe mit der St. Josephs Kathedrale. Hier könnt ihr das Splendid Star Suite Hotel buchen

Cafe, Restaurant und CoWorking Space

Tee Haus

Das traditionelle Teehaus befindet sich in der Nähe des Literaturtempels. Von der Straße aus ist es fast nicht zu sehen. in seinem Inneren offenbar sich dann ein kleiner Schatz. In einer überdachten Baulücke befindet sich ein Zen Garten mit Liegen und kleinen Teichen in denen Zierfische schwimmen. Englisch ist nicht so die Stärke des Personals, dafür wird der Tee traditionell gereicht. Viele Touristen kommen mit ihrem Guide hierher um mehr über die klassische Teezeremonie zu erfahren. Besonders sind mir in den drei Stunden in denen wir dort waren Amerikaner aufgefallen.

 

Tonking Coffee

Wer entspannt am Laptop arbeiten möchte mit Blick auf Menschen und Kultur, setzt sich auf einen der Balkone rund um die St. Joseph Kathedrale. Meine Wahl fiel auf das Tonking Cafe. das Personal ist mega bemüht, die Drinks gut und das Internet schnell. Von hier aus hat man einen guten Blick auf den Vorplatz der Kathedrale und kann die Menschen beobachten.

 

Sehenswürdigkeiten

Altstadt von Hanoi

Ganz ohne Ziel lässt sich hervorragend in der Altstadt von Hanoi bummeln. Ganz in der Nähe der St. Josephs Kathedrale befindet sich das Backpacker Viertel mit vielen kleinen Cafés und Restaurants. Wer sich nicht daran stört sich zwischen parkenden Motorollern hindurch zu schlängeln dem sei der Trip wärmstens empfohlen.

 

Kathedrale St. Joseph (Nha Tho Lon)

Der Anblick ist eher ungewöhnlich, mitten in einem buddhistischen Land steht eine römisch-katholische Kirche. Die Kathedrale ist das Ebenbild von Notre Dame in Paris.
Die christliche Gemeinde in Hanoi ist deutlich größer als man denkt. Hier kommen die Hauptstädter her wenn sie ausgehen oder entspannen wollen. Um die Kirche herum hat sich eine Oase der Restaurants und Coffee Shops gebildet

 

Schildkrötenturm im Hoàn-Kiem-See

Der Legende nach wurde einem vietnamesischen Kriegsherren der die chinesische Armee zurückschlagen sollte von einer Schildkröte an diesem See ein Schwert übergeben. Der Kriegsherr besiegte die Chinesen und ruderte darauf hin auf den See um die Schildkröte zu besuchen. Bei diesem Besuch schnappte die Schildkröte nach dem Schwert und verschwand. Der General ließ den See trockenlegen um das großartige Schwert wieder zu beschaffen, aber die Schildkröte und das Schwert waren verschwunden.
Daraufhin ließ er verlauten, dass das Schwert ihm vom Himmel nur geliehen worden war um den Kampf zu gewinnen und jetzt zurückgegeben wurde. Der See wurde danach Ho Hoan Kiem, See des Zurückgegebenen genannt.
Über eine Brücke kommt man für 30.000 VND auf die in der Mitte befindliche Jadeinsel Den Ngoc Son mit einem kleinen Tempel. Hier ist eine Riesenschildkröte ausgestopft zu bewundern.

 

Literaturtempel und die Nationale Universität

Der Literaturtempel befindet sich mitten in der Stadt. Auf einer größeren Verkehrsinsel stehen, eingerahmt von Mauern mehrere Gebäude und sind von außen nicht als Tempelanlage ersichtlich. Als älteste Universität Vietnams wurde die konfuzianische Tempelanlage 1070 als Schule der aristokratischen Söhne gebaut. Der Eintritt in die Anlage kostet 30.000 VND.

 

Ho-Chi-Minh-Museum

Wirken und Leben des großen Führers ist, wie der Name schon sagt, im Ho-Chi-Minh Museum Programm. Der Eintritt beträgt 40.000 VND. Vorsicht auf dem Vorplatz, ich wurde wieder mit der Masche „geschlossenes Museum„ angesprochen. Dabei geht es darum den Touristen vom eigentlichen Plan abzubringen und stattdessen eine überteuerte Stadtrundfahrt anzudrehen.

 

Einsäulenpagode

Der Name ist Programm. Die Einsäulen-Pagode steht wie das Hexenhaus der Hexe Barbajaga (wer immer das noch kennt aus alten DEVA Verfilmungen) auf einem Bein und das mitten in einem Teich.
Ähnlich einer Fahrtreppe bei Flugzeugen haben die Architekten dem Bauwerk auch noch eine Treppe spendiert, die allerdings nicht so aussieht als gehörte sie dazu.

 

Ho-Chi-Minh-Mausoleum

Der große Führer lebt ewig. So oder so ähnlich ist das gedacht mit dem Mausoleum. Zum Ende des Jahres ist das Bauwerk geschlossen, da wird renoviert. Aber nicht das Bauwerk, sondern der Führer. Der Leichnam wir im November oder Dezember jährlich neu aufbereitet und konserviert um die Strapazen der Ewigkeit besser zu verkraften.
Rund um das Bauwerk herrscht strenge Ordnung. So ist es verboten die aufgezeichnete Bannmeile um das Mausoleum zu übertreten, jeder Verstoß wird gnadenlos mit Trillerpfeife und wilden Handbewegungen vereitelt. Ebenso ist das kauen von Kaugummi strengstens untersagt. Schilder weisen den unbedarften Touristen darauf explizit hin.
Ich war leider nicht persönlich zu einer Audience beim Führer, werde das aber selbstverständlich nachholen und darüber berichten.

 

Ziele in Hanoi die ich nicht geschafft habe

Botanischer Garten (Vuon Bach Thao)

Zitadelle von Thang Long

Dong-Xuan-Markt