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Chisinau oder auch auf Deutsch „Kischinau“ ist eine entspannte Kleinstadt ohne Touristen. Die Rolle als Hauptstadt entstand sehr spät in der Geschichte, da das Land jeweils zwischen Rumänien, Polen und Russland hin und her ging. 1818 wurde die Stadt Verwaltungssitz von Bessarabien eines Gebiets, das das osmanische Reich durch ein Friedensabkommen an Russland abtrat. Dieses nutze das Gebiet als Verbannungsort und Strafversetzungslager. Einer seiner berühmtesten Insassen war Alexander Puschkin, der hier von 1820 -23 ausharren musste und kein gutes Haar an der Stadt ließ.

Der Zweite Weltkrieg und ein Erdbeben im November 1940 zerstörten mehr als 70 % der Stadt. 

Nach Kriegsende forderte die Sowjetunion Bessarabien von Rumänien zurück und gründete 1947 die Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik, dessen Hauptstadt Chisinau wurde. Jetzt wurde im kommunistischen Zuckerbäckerstil das heutige Stadtbild geprägt, große monumentale Gebäude und weite Plätze, unterbrochen von vielen kleinen Parks und Seen sind typisch für Chisinau. Meine Trainerin im Gym fragte mich auch gleich, warum ich Chisinau besuche: „Hier gibt es doch nichts.“  Da hat sie recht. Die Stadt hat keine wirklichen Highlights oder Sightseeingpunkte, wirkt aber insgesamt sehr harmonisch, mit den sonntags flanierenden Familien, den spielenden Kindern im Park und den Rentner, die auf den Parkbänken Unterhaltungen führen. Vielleicht ein wenig unterschätzt wie Schwerin, tolle Gebäude, gute Lebensqualität und keine Touristen.

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Anfahrt nach Chisinau

Chisinau – Anreise mit dem Zug aus Bukarest

Die Anreise aus Bukarest ist furchtbar spannend wie auch bequem. Für 160 RON (umgerechnet knappe 32 EUR) gibt es eine 14 Stunden Fahrt im Schlafwagen. Die Sleeper sind aus der guten alten Sowjetzeit und haben auch noch das originale Zubehör. Eine Kabine mit 4 Betten, zwei oben, zwei unten runden das Bild ab. Gepäckstücke werden unter den Sitzen oder oben auf dem Hängeboden verstaut, solange der nicht mit Müll der Bahngesellschaft vollgestopft ist.

Chisinau – Anreise mit dem Bus aus Bukarest

Du glaubst es kaum, aber die einzige Richtung von Flixbus aus Chisinau ist Bukarest und natürlich auch umgedreht. Die Strecke geht auch über Nacht, damit Du nicht soviel Zeit verlierst. Für ganze 148 RON kannst Du bequem mit Steckdose und spärlichem Internet in die Hauptstadt fahren. Eine schwierige Entscheidung also, ob Bett im Zug oder halb liegend im Bus. Ich persönlich habe mich bei der Rückfahrt für den Bus entschieden. Schlafwagen war auch nicht so erholsam wie gedacht.

Hostels und Hotels in Chisinau

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Chisinau - Hostel City Center

Hostel City Center

Das Hostel liegt wirklich mitten in der Stadt. Zentraler kannst Du nicht mehr wohnen. Es gibt Einzelzimmer und 4 Bett Räume. Zu meiner Zeit waren viele Familien aus der Ukraine dort untergekommen, weil die Grenze nur 40 Kilometer weit weg ist. Deshalb gab es auf den Fluren auch Wäscheständer und die Waschmaschine war zum Allgemeingut erklärt worden. Grundsätzlich war es aber ruhig und sehr sauber. Das Personal ist super lieb und ein Café mit Pizza und Burger auf der Karte ist auch gleich angeschlossen. 

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Sehenswürdigkeiten in Chisinau

Chisinau - Katzen Cafe

Cats Café

Gleich neben dem Hostel City Center ist das Café nur durch eine Durchgangstür verbunden. So fiel es mir leicht, abends noch einen Snack zu mir zu nehmen. Die Speisekarte ist reichhaltig. Schöne Salate wie der Ceasar Salad, Nudeln, Pizza und Burger, aber auch Suppen und guten Kaffee mit Croissant zum Frühstück. Obwohl ich das Frühstück lieber im Old Street einnehmen würde. Wer dann noch Katzen mag ist hier perfekt aufgehoben.

Chisinau - XTZ Fitness Center

XTZ Fitness Centru

Sehr gutes Studio, keine zwei Minuten vom Hostel entfernt. Was die allerdings mit den Schuhen haben, hat sich mir noch nicht erschlossen. Es müssen ein extra paar Schuhe direkt für den Studiobereich mitgebracht werden. Auch ist erwünscht, dass Du Dich hier umziehst. Ich hatte das kurz geklärt und gesagt, ich ziehe mich nicht im Hostel an, um mich 2 Minuten später umzuziehen. Damit war das geklärt.

Chisinau - Old Street Coffee

The Old Street Coffee & More

Mein absoluter Favorit, wenn es um guten Kaffee in Chisinau geht. Die Barista sind etwas arrogant, tauen aber auf, wenn Du sie näher kennenlernst. Serviert wird Kaffee von Julius Meinl aus Österreich. Die Croissants sind ebenfalls sehr, sehr gut. Das Internet ist schnell und es gibt ein Hinterzimmer, in dem Du ohne Probleme Videocalls in eigener Umgebung halten kannst, ohne dass Dich jemand stört. Das macht das Netz im Laden auch ohne Problem mit.

 

Chisinau - Organic Vegan Cafe

Vegan Sweets

Bei schönem Wetter eher draußen sitzen und die Fußgänger beobachten? Dann gehe in die Organic Gallery ehemals Vegan Sweets.  Hier sitzt Du unter großen Sonnenschirmen direkt am Prachtboulevard und kannst die vorbeiziehenden Passanten beliebäugeln. Der Laden serviert neben allerlei Backwaren, die in Chisinau typisch sind, sehr gute Limonaden, Matcha Tee und Kaffeespezialitäten.

Chisinau - Zentralmarkt

Piața Centrală (Zentralmarkt)

Der Zentralmarkt ist riesig. Hier gibt es alles für den täglichen Gebrauch: Unterwäsche, Taschen, Schuhe, Lebensmittel und Shampoo. Wenn Du willst, kannst Du auch hier gleich vor Ort essen. Englisch ist nicht so geläufig, aber mit Händen und Füssen und natürlich dem Google Übersetzer wird das schon. Ich wollte ein paar neue Converse, aber Segeltuchschuhe sind hier nicht in Mode, sagt die Verkäuferin. Ein paar hatte ich gefunden, allerdings immer in Schwarz.

Chisinau - Tiraspol Market

Piața Tiraspol (Tiraspolmarkt)

Deutlich besser als der Zentralmarkt, wenn auch kleiner, ist der Tiraspolmarkt. Was genau der mit der Stadt Tiraspol (einer russischen Enklave mitten in Moldawien) zu tun hat, konnte mir keiner sagen. Die Produkte sind hier „hochwertiger“, soll heißen, die T-Shirt sind nicht farbig, sondern mit Logo bekannter Marken gebrandet. Ob das jetzt Markenartikel sind, mag ich als Laie nicht beurteilen. Aber wen interessiert das auch?

Chisinau - Fahrzeuge auf dem Hof des Militärmuseums

Militärmuseum

Das Militärmuseum hat einen beeindruckenden Fuhrpark, Flak, Pak, gepanzerte Mannschaftstransporter, Raketen und Jagdflugzeuge. Alle diese Exponate stehen direkt vor der Tür und können kostenlos besichtigt werden. Bewogen durch das Wetter und den letzten Besuch eines Militärmuseums ein paar Tage vorher in Bukarest war ich nicht in der Stimmung mir schon wieder sowas anzuschauen. Vor allen, da sich die Systeme des Warschauer Paktes stark gleichen.

Chisinau - Eingangstor Kloster Ciuflea

Kloster Ciuflea

Das einzige Kloster in ganz Moldawien wurde schon 1854 erbaut. Seine zentrale Lage verdankt es aber der Ausweitung der Stadt. Früher stand es verlassen in einem Vorort, aber das Ballungsgebiet ist in seine Richtung gezogen. Sein eigentlicher Name ist Kloster Saint Teodor Tiron, aber die Einheimischen nennen es nach seinen Erbauern, den Brüdern Teodor und Anastasie Ciuflea. Der Eintritt in das noch aktive Kloster ist frei, mir wollte so ein buckliger Angestellter was von Ticket erzählen, aber eine Gemeindeschwester hat ihn dann zurechtgewiesen. 

Chisinau - Madam Wong

Madam Wong

Wirklich gehoben Fusion Asia Küche gibt es bei Madam Wong. Der Laden sieht innen aus wie ein Kloster, überall Buddha Statuen und sehr dunkel. Die ideale Location für ein romantisches Dinner. Die Auswahl ist auch vom Feinsten. Ich hatte einen Latte-Matcha und Entenbrust in Mangosoße. Wie erwartet sahen die Portionen auf dem Teller überschaubar aus, aber die Geschmacksexplosionen im Mund waren unvergleichlich. Selten so gut gegessen.

Chisinau - Kathedrale der Geburt des Herrn

Kathedrale der Geburt des Herrn

Die 1836 gebaute Kathedrale war das wichtigste Gebäude der orthodoxen Kirche in Bessarabien, die dem Bukarester Patriarchat unterstellt war. Nach Rückgabe der Ländereien an die Sowjetunion erfolgte die Umstrukturierung zum Moskauer Patriarchat. Auch die Kirche hält sich an Landesgrenzen. Die Glocken wurden nach dem Sieg über die Osmanen von den Kanonen der türkischen Armee gegossen und in einem Glockenturm vor der Kathedrale untergebracht. Allerdings passte die größte Glocke nicht in den Turm, sodass für diese ein Triumphbogen als Aufbewahrung errichtet wurde.

Chisinau - Triumphbogen mit Kathedrale im Hintergrund

Triumphbogen

So wie fast jede Stadt, die was auf sich hält, hat auch Chisinau einen Triumphbogen. Gebaut wurde er im Jahre 1839 zu Anlass des Sieges über das osmanische Reich. Er steht in einer Linie mit der Kathedrale der Geburt des Herrn und deren vorgelagertem Glockenturm. Der Triumphbogen verbirgt in seinem Inneren die Glocke, die nicht mehr in den Glockenturm gepasst hatte. Mit 6,4 Tonne war das Gewicht einfach zu viel für die Statik des Turmes, sodass man sie in den Triumphbogen einbaute.

Chisinau - Archivierte Käfer hinter Glas, Nationalmuseum für Völkerkunde und Naturgeschichte

Nationalmuseum für Völkerkunde und Naturgeschichte

Für seine Größe und Bedeutung ein ziemlich imposantes Museum. Zuerst werden viele ausgestopfte Tiere aus der Welt rund um Moldawien präsentiert, vom Adler über Bären bis zu Fröschen und Schlangen. Das Personal achtet sehr streng darauf, dass die Besucher auch wirklich die Reihenfolge der Besuchsfolge einhalten. Und wehe, du gehst in den falschen Raum. Viele fossile Funde und eher unspannende Knochenfragmente von Urzeittieren bilden den Mittelteil, der dann mit Waffen und Schwertern bis in die Neuzeit fortgeführt wird. 15 MDL Eintritt + 10 MDL Fotoerlaubnis, die es nicht gebraucht hätte!

Chisinau - Miniskulptur des kleinen Prinzen auf einem Zaun

Der kleine Prinz

Ich mag Mini Skulpturen. Wie schon in Budapest auch hier eine Figur unter den Augen der Öffentlichkeit versteckt. Im Naherholungsgebiet Valea-Morilor steht der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry auf seinem Stern und krönt damit den Pfeiler eines Zaunes. Unbeachtet von den Spaziergängern schaut er auf den Park und warte darauf, beachtet zu werden. Die 15 cm hohe goldene Skulptur wird aber tatsächlich nur von Menschen wahrgenommen, die um ihre Exitenz wissen. Ich hatte eine halbe Stunde auf die Parkbank gegenüber Platz genommen und mal geschaut, ob überhaupt jemand Notiz von dem kleinen Geschöpf nimmt. NADA.
Chisinau - Alte Denkmäler von Trotzki, Lenin und Marx auf dem Abstellgleis

Lenin und Marx auf dem Abstellgleis

Das verfallene Messegelände hinter dem Naherholungsgebiet von Chisinau diente nach der Revolution als Abstellfläche für die Götzen des Kommunismus. Am Ende der Einfahrtsstraße liegt eines der besten Hochzeitslocations (Madison Park) der Stadt, wenn man den Bewertungen auf Google trauen kann. In dessen Vorhof wurden die Büsten und Skulpturen von Wladimir Iljitsch Lenin, Karl Marx und Leo Trotzki für die Ewigkeit abgeladen.
Chisinau - Feststehendes Zirkusgebäude

Staatszirkus Moldawien

Das 1982 errichtete steinerne Zirkuszelt galt als der beste Zirkus in der ehemaligen Sowjetunion und nahm weltweit den 4. Platz ein. Durch seinen Ruf, ähnlich dem Cirque de Soleil heute, konnte sich der Staatszirkus seine Talente weltweit zusammensuchen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion überlebte auch diese alte Kunst die Wende nicht. Aktuell wird das Gebäude seit längerer Zeit renoviert und man vermutet, dass die Arbeiten künstlich in die Länge gezogen werden, weil ebenfalls kein Geld für einen Neuanfang da wäre.

Chisinau - Letters als Selfiepoint

I LOVE CHISINAU

Es gibt ihn. Wenn auch außerhalb der Stadtmitte, quasi in der Richtung, wo sich kein Tourist (die es in Chisinau auch gar nicht gibt) wirklich hinbewegt. Auf dem Weg zum jüdischen Friedhof bin ich auf dem Boulevard gleich hinter dem Triumphbogen fündig geworden.

Chisinau - Jüdischer Friedhof

Jüdischer Friedhof

Ein längerer Fußmarsch abseits des Zentrums verschlägt Dich in eine deutlich ärmere Gegend. Durch ein paar Seitenstraßen und Gartenwege geht es dann endlich zum Eingangstor des jüdischen Friedhofs. Die Begräbnisstätten sind alle schon stark verfallen und hinterlassen einen maroden Charme. Wer Friedhöfe mag, ist es sicher ein Erlebnis. Die Steine und Familiengräber sind sehr reich verziert und waren sich auch mal teuer. Jetzt wächst Gras über die Sache.

Lacul „Valea Morilor“
Badesee mit umgebendem Park

Chisinau - Valea Morilor Park

Das klassische Naherholungsgebiet vor den Toren der Stadt. Vom Ortskern Richtung Messegelände kommst Du zu Fuß gut in den Valea Morilor Park. Nicht nur, dass der kleine Prinz auf einem der Pfosten direkt am See auf Dich wartet, hier gibt es auch viele schöne kleine Cafés, die Dich mit Mojito und Latte Macchiato verwöhnen. Auf der gegenüberliegenden Seeseite wurde ein Sandstrand aufgeschüttet, von dem reichlich Gebrauch gemacht wird. Hier findest Du auch eine Kletterwand zu abseilen und Knoten lernen, Spielplätze und noch mehr Cafés. Am Wochenende ist die Locations bei den Brautpaaren beliebt, die mit einer Armada von Fotografen die Spaziergänger terrorisieren.

Chisinau - Skulpturen von Rollerskatern
Chisinau - Wasserspeiender Fisch
Chisinau - Springbrunnenkaskaden
Chisinau - Bunte Schirme als Dekoration
Chisinau - Kletterwand zum Bouldern
Chisinau - Stadtstrand von Chisinau

CRICOVA

größter Weinkeller der Welt

Die Anfahrt zum Weingut ist gut ausgeschildert. Wenn Du ohne Auto unterwegs bist, ist es eher schwierig, den richtigen Weg zu finden. Darauf ist deren Marketing nicht vorbereitet. Weder auf der Webseite noch in Google Maps, die die richtige Location eingetragen. Ich bin auf meiner Tour zuerst auf einer Baustelle es neuen Betriebsgeländes und danach auf dem Lagerhof gelandet, die alle nach dem Weinkeller benannt sind und auch entsprechend falsche Bilder abgebildet haben, sodass der Eindruck entsteht, DAS wäre der Weinkeller. Der Punkt in meiner Karte ist, der korrekte wo Du zu Fuß hin musst. Die Anfahrt aus Chisinau arrangierst Du mit dem Bus Nummer 2. Auf der Rückfahrt habe ich auf der Landstraße einfach einen Bus mit dem Schild „Chisinau“ angehalten.

Cricova - Durchfahrt zum Weingut

Wenn du den Zugang erstmal gefunden hast, ist alles super. Die Tour ist spektakulär. Um schnell durch das 100 Kilometer lange Höhlensystem zu kommen wird die komplette Tour mit überlangen Golfcars durchgeführt. Die fahren Dich zu den Einzelnen Stationen in denen dann Natalie die liebreizende Reiseleitung ihre geschichten erzählt.

Zuerst geht es endlos durch verschiedene Gänge, die alle nach Traubensorten benannt sind. Links und rechts stehen hunderte von Fässern, in denen der fertige Wein seine Reife bekommt. Nimm unbedingt einen Pullover mit, Wein reift am besten bei 12 Grad.

Die erste Station ist der Champagnerkeller, hier werden auf den sogenannten Rüttelbretter, die sich endlos den Gang entlang winden, die Schaumweinflaschen in bestimmten Zeitintervallen von Hand gedreht. Moldawien gehört zu den Ländern, die Schauwein nach der Champagner-Methode herstellen. Der darf sich dann aber nicht Champagner nennen, da dies eine Herkunftsbezeichnung ist.

Dan geht es weiter zum eigentlichen Weinkeller, in dem ca. 1,25 Millionen Flaschen aus aller Welt lagern. Unter anderem auch die Weinsammlung des Hermann Göring. Diese wurde, als er sie in Sicherheit bringen wollte, von der Roten Armee entdeckt und nach Crinova verbracht.

Am Eingang zum Keller steht eine Gemäldewand, auf der alle bedeutenden Persönlichkeiten verewigt sind, die den Keller je betreten haben, um ihm einen Besuch abzustatten. Hochrangige Staatschefs bekommen dabei ein eigenes Regal, um ihr Gastgeschenk aus Chisinau und andere private Tropfen einzulagern.

Zum Schluss geht es dann zur Verkostung bzw. den Verkostungsräumen, die alle unter einem anderen Motto stehen und für unterschiedliche Gästezahlen ausgelegt sind. Eine berühmte Anekdote wird von einem der Räume erzählt: Hier trank Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltall, zwei Tage lang, was das Zeug hielt. Danach soll er gesagt haben: „Es war leichter ins Weltall zu fliegen und wieder zurück, als aus dem Weinkeller von Cricova zu kommen.“

Cricova - Kilometerlange Tunnel unter der Erde
Cricova - größter Weinkeller der Welt
Cricova - Weinlager unter Tage
Cricova - Reifende Weinwasser im Tunnelsystem
Cricova - Seltene Weinsammlung
Cricova -  Flaschenlagerung
Cricova - Champagner Reife
Cricova - verschimmelte Korken
Cricova - Verkostungsraum