Cayo Coco, eine der Jardines del Rey-Inseln an der Nordküste Kubas, ist ein paradiesisches Reiseziel, bekannt für seine atemberaubenden weißen Sandstrände und kristallklaren Gewässer. Die Insel erstreckt sich über etwa 370 Quadratkilometer und ist über einen 27 Kilometer langen Damm, den Pedraplén, mit dem kubanischen Festland verbunden. Dieser Damm, der durch die Bahia de Perros führt, bietet beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Lagunen und Mangroven.
Die Insel wurde nach dem Weißen Ibis benannt, der auf Spanisch „Coco“ genannt wird und in den Mangroven und Feuchtgebieten der Region heimisch ist. Cayo Coco ist Teil des Archipels Sabana-Camagüey, einem UNESCO-Biosphärenreservat, und bietet eine reiche Artenvielfalt. Die Gegend ist ein Zufluchtsort für zahlreiche Vogelarten, darunter Flamingos, Pelikane und Reiher, was sie zu einem beliebten Ziel für Vogelbeobachter macht.
Touristisch gesehen hat sich Cayo Coco in den letzten Jahrzehnten stark entwickelt und bietet eine Vielzahl von All-Inclusive-Resorts, die sowohl Luxus als auch Komfort bieten. Die Strände von Cayo Coco, wie Playa Los Flamencos und Playa Larga, sind bekannt für ihr klares, ruhiges Wasser, ideal zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Die Unterwasserwelt rund um die Insel ist reich an Korallenriffen und marinem Leben, was sie zu einem Hotspot für Taucher macht.
Neben den Stränden und Resorts bietet Cayo Coco auch Freizeitaktivitäten wie Bootsausflüge, Hochseefischen und Exkursionen in die Mangroven. Die ruhige und entspannte Atmosphäre der Insel, kombiniert mit ihrer natürlichen Schönheit und vielfältigen Flora und Fauna, macht Cayo Coco zu einem begehrten Urlaubsziel für Naturliebhaber und Erholungssuchende gleichermaßen.
Informationen über Visum, Einreisebedingungen, Steckdosen, Geld abheben und vieles mehr, findest Du unter Reisevorbereitung Kuba
Chillen & Schwimmen in Cayo Coco
Ohne Passkontrolle kein Einlass. Die Zufahrt geht über eine 28 km lange Mautstraße, auf der vorher der Pass kontrolliert wird, so bleiben die Touristen auch wirklich unter sich. Eine Touristenhochburg mit Luxushotels.
Cayo Coco ist, wie sich der Mitteleuropäer einen karibischen Strand vorstellt. Weißer Sand, lauwarmes Wasser und ewig ins Meer laufen und immer noch nur bis zu den Knien im Wasser. Die Schattenseite sieht man auf den tollen Bildern leider nicht. Die Insel ist Kuba vorgelagert und bekommt den ganzen Wind ab. Als wir vor Ort waren, pfiff der Wind in voller Stärke, gut für die Kitesurfer, schlecht für uns. Der Geräuschpegel macht selbst eine Unterhaltung auf zwei Meter mehr zu einem Schreien. Landschaftlich ist die Insel toll. Baden war durch den Wind und das flache Wasser nicht drin.


Wohnen in Moron

Casa Particulares
Wohnen geht auf der Insel ohne Vorbuchung oder großes Portemonnaie nicht.
Günstige Hotels gibt es eins (40 CUC) und das ist nicht zu empfehlen. Alles andere kostet 200 EUR aufwärts. Die Alternative, der Campingplatz ist nur Kubaner vorbehalten.
Sehr gut wohnen lässt sich es da in Moron, ca. 30 Kilometer vor der Insel. Viele Casa Particulares und gute Restaurants.